Besondere Marktatmosphäre

Sommerlich war das Wetter, als am vergangene Wochenende der Urbanimarkt in Marktoberdorf stattfand. Foto: privat

Bei sommerlichen circa 25 Grad ließ sich das bunte Treiben auf dem Urbani-Markt in Marktoberdorf am vergangenen Sonntag und Montag richtig genießen. Händler boten vor großem Publikum ihre Waren an. Kleine und große Marktbesucher bildeten Schlangen vor den Imbissbuden.

Jedes Jahr komme sie her, berichtete eine Kaufbeurerin. Bei dem „klasse Wetter“ seien sie und ihre Familie bereits mehrmals über den Markt gelaufen. Die kleine Enkeltochter darf zur Belohnung beim Ponyreiten auf dem Marktplatz gleich vier Runden mit einem der kleinen Pferdchen drehen. Der verkaufsoffene Sonntag bot den Marktbesuchern wieder Gelegenheit, von 13 Uhr bis 17 Uhr durch die Geschäfte zu bummeln. Davon profitierte auch Gechäftsfrau Andrea Borchert, die die „Blumenhex“ in der Georg-Fischer-Straße betreibt. Viele Marktbesucher seien heute bereits in ihren Laden gekommen und hätten sich umgeschaut. Blumensträuße verkauften sich bei den hohen Temperaturen weniger, dafür aber Dekoartikel, die man auch gut mit auf den Markt mitnehmen könne. In den Marktoberdorfer Geschäften ist zum Urbani-Markt am Sonntag und Montag Einiges los. Viele Menschen bummeln auch durch die Stände. Wie Annemarie Girg: Die Unterthingauerin genießt die besondere Marktatmosphäre. Dabei seien die Temperaturen nicht in erster Linie ausschlaggebend. Trotzdem freue sie sich über das „hervorragende Wetter“. Was sie am Urbani-Markt schätzt: Dass man manchmal etwas findet, das man woanders nicht bekommt. Diesmal hat sie sich einen Haushaltsartikel gekauft. Sie sei aber auch kritisch. Man müsse sehr auf die Qualität achten, sagt sie, damit man lange etwas davon habe. Auch die Standbetreiber sind guter Dinge. Gerhard Slodnik beispielsweise, der den „Süßwarenpalast Slodnik“ zwischen Café Greinwald und Schuhhaus Sepp bereits seit 35 Jahren betreibt, ist heuer mit dem Geschäft sehr zufrieden. Da der Andrang so groß ist, hat er kaum Zeit, mit dem KREISBOTE zu sprechen. Am besten verkaufe er heute gebrannte Mandeln, außerdem Magenbrot und Zuckerwatte, berichtet er. Er komme gerne nach Marktoberdorf: Zu vielen Stammkunden habe er in den vielen Jahren einen persönlichen Kontakt aufgebaut, sagt Soldnik.

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