Von Bränden bis Gasalarm

Zehnmal musste die Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung (UG-SanEL) Kauf- beuren-Ostallgäu/Nord im Jahr 2009 ausrücken. Dies, weil sich Unglücksfälle ereigneten, bei denen mit einer größeren Anzahl von Verletzten und betroffenen Personen zu rechnen war.

Für den Bereich der Stadt Kaufbeuren und das nördliche Ostallgäu hat die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) diese Aufgabe übernommen, die Mitarbeiter kommen dabei sowohl von der DLRG, als auch vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK) und leisten ihren Dienst ehrenamtlich. „Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der beiden Hilfsorganisationen, bei dem man sehr eng und ausgezeichnet zusammenarbeitet“, so Werner Seibt, Kreisvorsitzender der DLRG. Um bei großen Schadens- ereignissen die eingesetzten Rettungskräfte zu koordinieren, kommt gemäß Vorgaben des Innenministeriums eine Sani- tätseinsatzleitung zum Einsatz, die aus einem Organisatorischen Leiter und einem Leitenden Notarzt besteht. Die UG-SanEL unterstützt die Abläufe an der Einsatzstelle entsprechend. Mit einem Fahrzeug, das modernste Kommunikationsmittel enthält, wird eine mobile Einsatzleitstelle betrieben. Neben Funkgeräten, sind Telefon-, Fax- und Datenverbindungen möglich. Wichtige Aufgaben sind auch die Erfassung der verunglückten Personen, die Organisation des Abtransportes der Patienten und das Suchen des passenden Krankenhauses. Bei den Einsätzen des Jahres 2009 finden sich zum Beispiel der Brand eines Galvanikbetriebes in Neugablonz oder der Großbrand einer Maschinenhalle in Lauchdorf. Aber auch Gasalarme in Wohnanlagen oder an einer Tankstelle gehören dazu. Spektakulär klingt darunter die Massenschlägerei in einer Diskothek mit etwa 50 Beteiligten. Auch an drei großen Übungen und verschiedenen Fortbildungen nahmen die insgesamt zwölf Einsatzkräfte der Unterstützungsgruppe teil. Die Alarmierung erfolgt mittels Funkweckern durch die Rettungs- leitstelle in Kempten, an deren Stelle im Jahr 2010 die Integrierte Leitstelle Allgäu tritt.

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