Damm für Sicherheit

Durch die Fertigstellung des Hochwasserrückhaltebeckens am Tobelbach sind die Bewohner im Günztal vor großen Wassermassen geschützt. Neben den geladenen Gästen, allen voran Staatsminister Markus Söder, kamen zur Einweihungsfeier auch rund 60 Demonstranten, die dem Politiker ihren Unmut über den Gesundheitsfonds kund taten.

In den vergangenen 15 Jahren wurden rund 4,6 Millionen Euro für den Hochwasserschutz in Obergünzburg ausgegeben, erklärt Bürgermeister Lars Leveringhaus den Zuhörern. Etwa 1,5 Millionen Euro davon steuert Freistaat Bayern als Zuschuss bei, ergänzt Umweltminister Dr. Markus Söder. Hauptprojekt dabei ist das jetzt fertig gestellte Hochwasserrückhaltebecken am Tobelbach mit einem Fassungsvermögen von 490000 Kubikmetern und einer Staufläche von 36,6 Hektar. Mit dieser Dimension ist es somit das Zweitgrößte im Landkreis; nur der Forggensee als Hochwasserschutz ist deutlich größer. Karl Schindele, Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Kempten, dankte den Grundstückseigentümern, die für die Baumaßnahme ihr Land veräußerten. Nach seiner Meinung werde das Hochwasser- rückhaltebecken in „normalen Jahren nicht voll werden”. „Bei großem Hochwasser wird klar, welchen Schatz die BürgerInnen hier haben, auch wenn der Tobelbach jetzt doch so harmlos aussieht”, erläutert Fachmann Karl Schindele. Auch Minister Söder betonte die „Notwendigkeit, die Kraft der Natur und ihre Risiken für die Bürger durch geeignete Maßnahmen zu minimieren”. Seine Aufgabe war es denn, die Feinjustierung für den Damm vorzunehmen und das Bauwerk damit offiziell in Betrieb zu nehmen. Zuvor gaben Pfarrer Johannes Huber und Pfarrer Friedrich Martin dem „Gemeinschaftswerk, das allen dient und Sicherheit für die Menschen im Günztal bedeutet”, den kirchlichen Segen. Unmut über Gesundheitsfonds Nach der offiziellen Feierstunde nutzten die Demonstranten ihre Chance für ein Gespräch mit Gesundheitsminister Dr. Markus Söder, um ihrem Ärger über Gesundheitsfonds Luft zu machen.

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