Mit Degen und Florett

Die Fechtabteilung des Turnvereins 1858 Kaufbeuren e.V. ist allgemein als „sehr rührig" bekannt, was nicht zuletzt dem Engagement von Abteilungsleiterin Susanne Schiller zu verdanken ist. Und so gab die Woche nach Ostern erneut Anlass, diesesmal in den Turnhallen des Marien-Gymnasiums, die schon traditionelle „Internationale Fechtlehrgangswoche" durchzuführen.

Am Dienstag, 6. April, wurde zudem den Fechteltern, Lehrern und Journalisten Gelegenheit geboten, am „eigenen Leib" zu erfahren, was ihre Kinder alles so lernen müssen, um - wie erst vor kurzem bei den Bayerischen Degen-Meisterschaften in Kaufbeuren geschehen - zu Meisterehren zu gelangen. Da wurden dann folgende Lehrgangsinhalte geboten: Aufwärmübungen, Beinarbeit, Angriffs- und Verteidigungsaktionen, Fechtregeln, Wettkampfbetreuung. Die „Mutigen" durften dann am Ende des Lehrgangs selbst zum Gefecht antreten. Wie dies beispielsweise Gottfried Csauth, Prokurist der Aktienbrauerei (einer der Sponsoren) mit einem der fünf anwesenden ungarischen Fechtlehrer bewies. Sein Kommentar: „Ich bin schließlich ungarischer Abstammung". Ansonsten waren die neue und die alte Halle des Mädchen-Gymnasiums mit Fechterinnen und Fechtern aller Altersklassen gut gefüllt. Die Sport-„Waffen" waren Florett und Degen. Die Fechtsprache selbst ist ja Französisch, weshalb allein schon deswegen der Anspruch „International" gegeben gewesen wäre. Zum angesagten Presseempfang um 16 Uhr hieß TVK-Vorsitzender Philipp Lades alle Sportlerinnen und Sportler, aber auch die Ehrengäste: Den Hausherrn des Gymnasiums, Oberstudiendirektor Rolf-Dieter Pohl, 2. Bürgermeister Gerhard Bucher, den Geschäftsführer des Partnerschaftsvereins, Laszlo Kasztner, den kommissarischen Leiter von VWEW (Sponsor), Stephan Engelhart, sowie den für Kaufbeuren fechtenden Szolt Varga aus Szombathely, willkommen. Gerhard Bucher überbrachte die Grüße von Oberbürgermeister Bosse und des Stadtrates, Laszlo Kazstner die des Partnerschaftsvereins.

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