Ehre den Ehrenamtlichen

Zwei Tage vor dem „Tag des Ehrenamtes" am vergangenen Samstag hat Oberbürgermeister Stefan Bosse die vom Kaufbeurer Stadtrat beschlossenen Personen und Gruppen mit der Bürgermedaille „Kaufbeuren aktiv" im Stadttheater ausgezeichnet. Die Veranstaltung wurde von der Bigband des Jakob-Brucker-Gymnasiums musikalisch umrahmt.

Bosse erwähnte nach seiner Begrüßung die „Richtlinien für die Verleihung der Auszeichnung": Überlicherweise wird bei der Medaille in Bronze von einem mehr als zehnjährigen Engagement ausgegangen, in Silber bei mehr als zwanzigjährigem und in Gold bei über 30 Jahren „herausragendem Engagement für die Menschen in und für die Stadt Kaufbeuren, das weit über eine reine Berufsausübung hinausgeht". Die Auszeichnung sollen jährlich maximal 25 Personen erhalten. Auf die ausgewogene Verteilung in den Kategorien Gold, Silber und Bronze wird dabei geachtet. An Einzelpersonen wurden geehrt: Heinz Böhm (Gold), Brigitte Glöggler (Gold). Alfons Graf (Gold), Herbert Kammerer (Bronze), Franz Klöbel (Silber), Alfred Peter (Gold), Günther Seydel (Silber), Heinz Simon (Gold), Klaus Scheidl (Gold), Hans-Michael Schiffmann (Gold), Alfred Stowasser (Silber), Hedwig Trautmann (Gold), Elisabeth Vietze (Gold) und Michaela Zimmermann (Bronze). Bei den Gruppenauszeichnungen wurden bedacht: Gruppe der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen beim Frauenhaus Kaufbeuren-Ostallgäu (Bronze); 169 aktive Ehrenamtliche von Humedica (Gold); Gertraud und Berthold Sauter (Bronze) für das „Gratislädle" (jetzt Kaufbeurer Tafel); ein Sonderpreis ging an die Gruppe der ehrenamtlichen Helfer des Klosterberggartens, stellvertretend: Anton Hämmerle, Wolfgang Klein und Xaver Schindele. Die jeweilige Laudatio durch Stefan Bosse stellte heraus, wofür sich die Geehrten einsetzen, machte aber auch deutlich, wie berechtigt die Idee dieser Bürgermedaille ist, zeigt sie doch den Dank der Stadt und seiner Bürgerinnen und Bürger für deren selbstloses Engagement. Klaus Scheidl sprach die abschließenden Dankesworte. Zunächst habe er gedacht: „Des braucht's doch it", aber sehr bald erkannt, wie viele verschiedene Tätigkeiten es gibt, wo und wie man sich für das Allgemeinwohl zur Verfügung stellen kann. Und er appellierte an die Anwesenden, in ihren Bemühungen nicht nachzulassen und für das Ehrenamt zu werben.

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