Empfang zum neuen Jahr

Am Sonntag lud der Markt Obergünzburg zu seinem traditionellen Neujahrsempfang am Marktplatz ein. Zunächst begrüßten die Böllerschützen lautstark das neue Jahr 2010. Nach einem Standkonzert des Blasorches- ters Obergünzburg versammelte sich die Gemeinde im Saal des Gasthofes „Goldener Hirsch“.

Bürgermeister Lars Leveringhaus hieß seine Gäste herzlich willkommen und ließ das vergangene Jahr kurz Revue passieren. „Der Begriff Krise war 2009 allgegenwertig. Leider ging die Wirtschaftskrise auch an Obergünzburg nicht vorbei. Das darf uns aber nicht aufhalten. Es gibt keine Probleme, nur Lösungen“, ermutigte Leve- ringhaus. So blickte er auch auf erfreuliche Ereignisse, wie die Einweihung eines Hochwasserrückhaltebeckens, die Neugestaltung des Kirchenumfeldes, die Tour Ginkgo, der Verleihung des Förderpreises für örtliche Seniorenkonzepte oder den Weihnachtsmarkt zurück. In das neue Jahr 2010 sieht Leveringhaus zuversichtlich: „Wir müssen alle gemeinsam mit anpacken. Dann werden wir auch erreichen, was wir uns vorgenommen haben.“ Als Herausforderung sieht er die diesjährige Aufstellung des Haushaltes, dessen Volumen dieses Jahr um 400000 Euro geringer ist. Als Highlight sieht er das Bezirksmusikfest, das 2010 von Obergünzburg ausgerichtet wird: „Das Blasorchester ist ein Mus- terbeispiel für Freiwilligenarbeit.“ Weitere Projekte für 2010 sind der Ferienkindergarten, der Kanalausbau, der Geh- und Radweg zwischen Obergünzburg und Günzach, sowie die Seniorenarbeit mit dem „AKKU-Treff“. Dabei stellte er das ehrenamtliche Engagement ganz vorne an. „Ich freue mich, dass es so viele Obergünzburger gibt, die sich freiwillig verpflichten. Das bereichert und ist unsere Lösung gegen Gleichgültigkeit.“ Auch stellvertretende Landrätin Angelika Schorer kam zum Neujahrsempfang, um ihre Grußworte für die Gemeinde auszurichten. „Ich komme immer wieder gerne hierher. In Obergünzburg wird Gemeinschaft gepflegt und gelebt.“ Sie bezeichnete die Stadt als absoluten Spitzenreiter und Vorbild für den Landkreis, wenn es um das Ehrenamt geht. „Es ist schön, dass die Menschen hier hinschauen und anpacken und nicht wegsehen.“ Als Beispiele für dieses bürgerliche Engagement zählte Schorer die Obergünzburger Bürgermedaille, das Projekt „Helfende Hände“ und die Südsee-Sammlung auf. Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke blickte auf sein persönliches politisches Jahr 2009 zurück, welches in Obergünzburg seine Anfänge machte. „Der Markt Obergünzburg ist ein besonderes Plätzchen. Hier wird Politik aktiv gestaltet.“ Für den Neujahrssegen und christliche Worte sorgten Pfarrer Böhmer und Pfarrer Martin.

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