Endlich geschafft!

In der Aula der Berufsschule Kaufbeuren gab es vergangenen Freitag richtig was zu feiern: 210 Absolventen aus zwölf unterschiedlichen Berufen konnten sich über das erfolgreiche Bestehen ihrer Abschlussprüfungen freuen. Neben einigen kaufmännischen Fachrichtungen waren auch Handwerksberufe wie Werkzeugmechaniker, Elektrotechniker oder Industriemechaniker vertreten. Die Feier begann um 18 Uhr und wurde zwischen den einzelnen Programmpunkten stimmungsvoll von der Big Band der BOS Kaufbeuren begleitet.

Neben Schulleiter Meinrad Stöhr war auch Oberbürgermeister Stefan Bosse zu dem erfreulichen Anlass erschienen und hielt eine kleine Eröffnungsrede: es sei heutzutage nicht mehr selbstverständlich, eine gute Ausbildung zu besitzen und daher könnten die Schüler stolz sein, mit diesem Abschluss einen Grundstein für ihr weiteres Leben gelegt zu haben. „Auch wenn man sich später vielleicht in eine ganz andere berufliche Richtung entwickelt, ist eine betriebliche Ausbildung ein solider Grundstock für die Zukunft.” Auch Dr. Hermann Starnecker von der Regionalversammlung der IHK Schwaben gab den jungen Leuten einen Ratschlag mit auf den Weg: Es sei unheimlich wichtig, das ganze Leben lang stetig dazu zu lernen und offen für neue Wege und berufliche Herausforderungen zu sein. Gerade heutzutage reiche es nicht mehr, sich mit dem einmal gelernten zufrieden zu geben. Auch wenn einem von den Medien oft etwas anderes suggeriert werde: wer gut ausgebildet und bereit sei, sich den Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt anzupassen, könne trotz der heutigen Wirtschaftslage einen „tollen Job haben, der einen erfüllt und in dem man Karriere machen kann.” Dies ist den Schülern der Abschlussklassen natürlich nur zu wünschen! Immerhin: viele der Absolventen werden von ihren Ausbildungsbetrieben weiter übernommen. Dieses positive Signal setzten vor allem größere regionale Betriebe wie die Karwendel-Werke in Buchloe. Dies zeigt, dass die Großunternehmen nach wie vor ein Hauptfaktor für ausreichende Lehrstellen in der Region sind. Besonders hervorgehoben wurden bei der Zeugnisverteilung natürlich die Klassen- und Jahrgangsbesten. Drei Schüler mit einem Gesamtnotendurchschnitt von 1,0 erhielten den mit einer kleinen Geldsumme dotierten „Staatspreis”: Dennis Zeh (Fachkraft für Lagerlogistik, Nestlé Deutschland AG, Biessenhofen), Markus Rieger (Feinwerkmechaniker, KWS Kölle GmbH, Mauerstetten) und Daniel Riederer (Werkzeugmechaniker, Elektromechanik GmbH, Memmingen). Fünf SchülerInnen erhielten für ihre guten Leistungen den Kaufbeurer Stadtpreis. Aber auch alle anderen Absolventen glänzten mit soliden Leistungen. Nach der Zeugnisvergabe gab es noch ein ungezwungenes Zusammen sein bei Bier, Saft und Schnittchen, die von der Klasse des Berufsvorbereitungsjahres Hauswirtschaft hergestellt und serviert wurden. Abschließend bleibt bei diesen vielversprechenden Berufseinsteigen nur noch eines zu sagen: Herzlichen Glückwunsch und Alles Gute für die Zukunft!

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