Energie der Zukunft

Auch Obergünzburg sieht in der Windkraft eine wichtige Energiequelle der Zukunft.

Ganz groß geschrieben wurde das Thema Energie in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Im Fokus stand das weitere Vorgehen beim Ausbau der örtlichen Windkraft als auch die Frage, welche Schritte als nächstes in Frage kommen.

„Wir wollen nicht in der Planung stehenbleiben“, begann Bürgermeister Lars Leveringhaus die Diskussion zum Thema Windkraft. Schließlich sei man im Rahmen einer Vorbesprechung mit den Fraktionsführern zu dem Ergebnis gelangt, dass der Marktgemeinderat im Allgemeinen „Ja“ zu einem weiteren Ausbau sage. Nun gelte es zu planen, wie die Bürger hier mit einbezogen werden sollen. Ratsmitglied Florian Ullinger (FWG) äußerte, man solle von Gemeindeseite als erstes bestimmte Flächen fokussieren, um bei einer Bürgerversammlung mit Fakten aufwarten zu können. Dr. Günter Räder von den Grünen sah dies genau umgekehrt: erst nach einer Bürgerversammlung wisse man, wer sich wie beteiligen wolle und welche Flächen von den Besitzern zur Verfügung gestellt würden. Leveringhaus darauf: „Erstmal müssen wir uns darüber klar werden, ob wir überhaupt mehr Windkraft wollen; die Details kommen später“. Klare Abstimmung In der anschließenden Abstimmung stimmten 16 von 18 Räten für den Ausbau, sechs Gegenstimmen fand der Beschluss, dieses Ziel ausschließlich in Trägerschaft der Gemeinde oder eines ihrer Unternehmen zu erreichen. Bis auf einen waren sich beim dritten Punkt alle Räte einig, möglichst bald eine Bürgerversammlung einzuberufen. Denn, so Leveringhaus, es sei wichtig, an einem Strang zu ziehen. Bei einer guten Zusammenarbeit seien aber „sehr gute Renditen möglich“, so der Bürgermeister.

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