Engagierte Skater-Szene

Der neue Skateplatz soll mit „Curbs, Hips und Hardrails“ ausgestattet sein.

140 Jugendlichen aus Kaufbeuren beantworteten die Fragen nach ihren Wünschen und Vorstel- lungen zum Neubau des Skateplatzes in Kaufbeuren Nord im Rahmen einer Online Umfrage. Das Ergebnis: 73 Prozent der befragten Jugendlichen sind mit dem aktuellen Skaterpark sehr unzufrieden. Durchgeführt wurde die Umfrage vom lokalen Skateshop Ruby Soho in Zusammenarbeit mit dem Beteiligungsprojekt „Wertachpark“ zur Weiterentwicklung des Freizeitareals des Deutschen Alpenvereins Kaufbeuren und dem Stadtjugendring.

„Eine so große Resonanz und konkrete Umsetzungsvorstellungen seitens der Jugendlichen hätte ich nicht erwartet“, lobte Ulrike Seifert, Projektleiterin des Beteiligungsprojektes „Wertachpark“ die Ergebnisse der Fragebogenaktion. Rund Zweidrittel der Befragten sind mit dem Skaterpark sehr unzufrieden, insbesondere mit dem Zustand des Asphaltbelages sowie der vorhandenen Objekten. Da den Initiatoren Miriam Großmann, Tom Albrecht und Lutz Tokumaru, Fachbereichsleiter der Offenen Jugendarbeit im Stadtjugendring Kaufbeuren bewusst war, dass ohne Eigeninitiative der Jugendlichen selbst das Projekt nicht umsetzbar sein wird, wurde auch die Einsatzbereitschaft der Jugendlichen abgefragt „Ein tolles Ergebnis, dass 91 Jugendliche bereit sind bei einem Bau und Organisation sowie 87 Jugendliche bei der Finanzierung durch Veranstal- tungen zu helfen“, findet Miriam Grossmann, Mitinhaberin von Ruby Soho. Franziska Oelke vom Jugendzentrum in Kaufbeuren hat es bereits mit den jugendlichen Skatern geschafft, mehr als 1600 Euro an Eigenmittel durch Gewinne aus Parties und dem großen Skate-Event im Sommer auf dem Wertachparkgelände für die Umgestaltung zu erwirtschaften. Diese werden vom Stadtjugendring auf einer extra eingerichteten Haushaltsstelle verwahrt. Die geäußerten Wünsche nach der neuen Ausgestaltung des Skateplatzes mit „Curbs , Hips und Hardrails“ (bauliche Elemente) wurden von Tom Albrecht und Maxi Häring, beide von Ruby Soho, in einer Zeichnung umgesetzt , der danach mit den Jugendlichen bei einem Treffen im JuZe Kaufbeuren abgestimmt wurde. „Der nächste Schritt wird sein, jetzt eine annähernd realistische Kostenschätzung für die Neugestaltung des Platzes vorzunehmen und gemeinsam die Möglichkeiten der Umsetzung auszuloten“, so Seifert zu den weiteren Aussichten des Teilprojektes.

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