Rückblick bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Marktoberdorf

Ein Jahr, ganz wie es sein soll

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Die Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr Marktoberdorf gratulierte den Geehrten für ihre langjährige Mitgliedschaft. Von links: Rasso Rehle (1. Kommandant), Robert Kroha (Kreisbrandmeister Kreisfeuerwehrverband OAL), Markus Fuhrmann, Helmut Greger, Ludwig Bolkart, Reinhard Willer, Georg Eurisch, Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell, Konrad Osterried, Karl Filser, Robert Eggensberger (1. Vorsitzender), Andreas Kölbl (2. Vorsitzender), Bastian Northemann (2. Kommandant). Es fehlen: Andreas Eurisch, Andreas Strecker und Alfred Hosp.

Marktoberdorf – Die Freiwillige Feuerwehr Marktoberdorf blickt auf ein ereignisreiches und lebendiges Vereinsjahr mit zahlreichen Lehrgängen und Aktivitäten zurück. Auch die Jugendgruppe der Feuerwehr war 2014 viel unterwegs.

Das Einsatzjahr 2014 verlief für die Stützpunktfeuerwehr mit 93 Einsätzen hingegen eher ruhig. Bei der Teilnahme an verschiedenen Feiern der Wehren in der Umgebung wurden die kameradschaftlichen Beziehungen gepflegt. So waren Abordnungen der Feuerwehr bei der Einweihungsfeier des neuen Feuerwehrhauses in Buchloe, dem Jubiläum des Kreisfeuerwehrverbands Ostallgäu und der 150-Jahr-Feier der Freiwilligen Feuerwehr Obergünzburg dabei. 

Der Besuch der Floriansmesse, ein Feuerwehrausflug, die jährliche Weihnachtsfeier und die Ausrichtung des traditionellen Faschingsballs waren weitere Highlights im Vereinsjahr, wie aus dem Bericht des ersten Vorsitzenden Robert Eggensberger bei der kürzlichen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) in der Kreisstadt Marktoberdorf hervorging. 

Ein Blick auf die Einsatzstatistik 2014 zeigt, dass das vergangene Jahr mit insgesamt 93 Einsätzen, was in etwa dem jährlichen Durchschnitt an Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr Marktoberdorf entspricht, „ganz normal“ verlaufen ist, wie der erste Kommandant Rasso Rehle berichtete. Mit 19 Bränden, ob PKW-, Zimmer- oder Gebäudebrände, war unter den Einsätzen etwa jeder fünfte ein Brandeinsatz. 

Erfreulich sei, dass die Zahl der Türöffnungen deutlich zurückgegangen sei. Mit elf Fällen habe sich diese Zahl im Vergleich zum Vorjahr halbiert. Zu Großbränden musste die FFW Marktoberdorf in 2014 nicht ausrücken; dafür ereigneten sich mit neun verzeichneten Einsätzen relativ viele Brände mittlerer Größe. 

Aktive Jugend 

Mit einer 19-Mann starken Jugendgruppe kann bei der Freiwilligen Feuerwehr Marktoberdorf von Nachwuchsproblemen keine Rede sein. Die erfreuliche Entwicklung in der Jugendarbeit sei laut Rehle vor allem dem Engagement von Jugendwart Kim Schulze zu verdanken. Die mit acht Mädchen ausgeglichen besetzte Gruppe zeigt auch, dass das Feuerwehrwesen längst keine reine Männerdomäne mehr ist. 

Ehrungen 

Bei den anschließenden Ehrungen, die von Kreisbrandmeister Robert Kroha vorgenommen wurden, wurden Ludwig Bolkart und Markus Fuhrmann mit einer Urkunde für langjährigen Feuerwehrdienst ausgezeichnet. In diesem Jahr konnten zudem Vereinsehrung für 50-jährige Vereinszugehörigkeit und sogar für 60 Jahre Mitgliedschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr Marktoberdorf verliehen werden. 

Gute Zusammenarbeit 

Rasso Rehle dankte abschließend allen Mitgliedern für ihre Einsatzbereitschaft, den Stadtteilfeuerwehren „für die gute Zusammenarbeit und ständige Unterstützung“, der Polizeiinspektion Marktoberdorf und dem Rettungsdienst für ein „sehr gutes Verhältnis“ und die gute gegenseitige Ergänzung im Einsatz sowie der Stadt Marktoberdorf „für die Unterstützung und die Bereitstellung“ der benötigten finanziellen Mittel und entließ seine Kameraden mit dem Wunsch nach möglichst wenig Einsätzen auch im Jahr 2015, „denn jeder Einsatz ist einer zu viel“.

von Sabrina Hartmann


Die Geehrten:

• Ehrungen aktiver Dienst Für 25 Jahre: Ludwig Bolkart, Andreas Eurisch, Markus Fuhrmann, Helmut Greger, Andreas Stecker, Reinhard Willer, Alfred Hosp Für 40 Jahre: Karl Filser 

• Vereinsehrungen 50 Jahre: Konrad Osterried 60 Jahre: Georg Eurisch, Franz Brenner


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