Städtische Anlaufstelle und Stadtteilbüro im ehemaligen GSW-Gebäude

Neues Zentrum für Neugablonz

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Oberbürgermeister Stefan Bosse (rechts) betont bei seiner Ansprache im Rahmen der Eröffnung der städtischen Anlaufstelle die Wichtigkeit dieses Bürgerservices für die Bürger von Neugablonz.

Neugablonz – Ab sofort gibt es eine neue Anlaufstelle für die „Ämtergänge“ der Neugablonzer Bürger: In zentraler Lage im freigewordenen Gebäude des Gablonzer Siedlungs-Werkes in der Bürgerstraße 2.

Bisher mussten zwei getrennt liegende Büros mit zum Teil unterschiedlichen Öffnungszeiten aufgesucht werden, um den Bürgerservice der Kaufbeurer Stadtverwaltung (in der Perlengasse) beziehungsweise die Dienstleistungen des Quartiermanagements im sogenannten „Stadtteilbüro" (Vorplatz Gablonzer Haus) in Anspruch nehmen zu können.

Am Montag war es nun endlich so weit: Oberbürgermeister Stefan Bosse konnte in Begleitung des Zweiten Bürgermeisters Gerhard Bucher, sowie weiteren städtischen Bediensteten und Ehrengästen wie Alt-Oberbürgermeister Rudolf Krause und der inzwischen 93-jährigen ehemaligen CSU-Stadträtin Elisabeth Vietze das neue Bürgerzentrum für Neugablonz eröffnen. Wie Stefan Bosse in seiner kurzen Rede erklärte, habe der Stadtteil Neugablonz allein schon durch seine Größe und geschichtlichen Entwicklung eine gewisse Zentralitätsfunktion in Kaufbeuren, was eine eigene städtische Verwaltung rechtfertige. 

Zunächst habe sich, so Bosse, ein „Bürgerbüro“ in recht bescheidenen Verhältnissen im Gablonzer Haus befunden. Im Jahre 1991 erfolgte dann der Umzug in das 1962 errichtete Städtische Verwaltungsgebäude in der Perlengasse, das ursprünglich als Polizei-Nebenwache und für die Feuerwehr diente. Jedoch wurden damals immer wieder Stimmen laut, diese städtische bürgernahe Einrichtung zu schließen. 

Elisabeth Vietze kann sich noch gut an jene Zeiten erinnern, als sie immer wieder Einspruch gegen diese Pläne erhob. „Wie sollten denn gerade ältere Leute nach Kaufbeuren ins Rathaus kommen? Ein beschwerlicher Weg, der einen halben Tag Zeit gekostet hätte." Um so mehr freue sich Elisabeth Vietze, dass nun alles so „schön beisammen" ist. 

Im „Bürgerbüro", das von Sigrid Fischer geführt wird, erhalten Neugablonzer Bürger in erster Linie Informationen und Leistungen des Einwohnermeldeamtes, wie zum Beispiel Passangelegenheiten, Änderungen bei Umzügen und Kindergeldanträge. Lediglich KFZ-Zulassungen müssen im Rathaus Kaufbeuren vorgenommen werden. 

Das „Stadtteilbüro“ mit Quartiermanagerin Sylvia Pohl sei vor allem die Anlaufstelle für zahlreiche Entwicklungsprojekte innerhalb von Neugablonz, sowie zentraler Anlaufpunkt für Beratungen und Hilfestellungen bei allen möglichen Problemen. Darüber hinaus werde hier das Städtebauförderprogramm „Leben findet Innenstadt" mit Leben erfüllt und umgesetzt, so die Verantwortlichen. von Klaus-Dieter Körber

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