Stadion wächst in die Höhe

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Die ersten Deckenabschnitte wurden betoniert.

Kaufbeuren – „Der Rohbau läuft und der Umriss der Eisfläche im neuen Eisstadion wird langsam sichtbar.“ Mit diesen Worten kommentiert Markus Pferner als Vorstandsvorsitzender des Kommunalunternehmens Eisstadion den Baufortschritt am neuen Eisstadion.

Nach dem Abschluss der Erdarbeiten Ende Mai hatte die Firma Kreuzer zunächst die Einzel- und Streifenfundamente erstellt, die das zukünftige Kaufbeurer Eisstadion tragen. Im Anschluss daran wurde der Bewehrungsstahl für die Herstellung der Bodenplatte eingelegt. Auch der Tank für die Sprinkleranlage auf der Ostseite ist weitgehend betoniert. Die Fertigstellung der ersten Außenwandteile auf der Westseite folgte Anfang Juli. Mittlerweile deuten die Außenwände auf allen Seiten das zukünftige Gebäude und die spätere Ebene 0 an.

Nach der Verlegung der Leitungen für die sogenannte Betonkernaktivierung wurden in den letzten Tagen die ersten Deckenabschnitte betoniert. Bei der Betonkernaktivierung handelt es sich um eine effiziente Form der Raumheizung, ähnlich einer Fußbodenheizung, wobei die Rohre im Beton und nicht im Estrich eingebracht werden.

Aktuell werden im Fertigteilwerk des Bauunternehmens die Tribünenträger und Tribünenstufen hergestellt. Diese Betonfertigteile bilden später die Stadiontribünen für die maximal 3.500 Zuschauer.

„Die Vergabeverfahren für Stahlbau, Heizung, Lüftung und Kältetechnik sind abgeschlossen“, erläutert der städtische Baureferent Helge Carl. Derzeit laufen neben dem Ausschreibungsverfahren für die Fassade und den Starkstrom auch die Verfahren für Sprinkleranlage und Sanitär. „Wenn alles planmäßig voran geht, werden wir im November Richtfest feiern“, zeigt sich Pferner optimistisch. „Dazu laden wir neben all den beteiligten Handwerkern natürlich auch wieder die Bevölkerung ein. Aktuell haben die Vorbereitungen für dieses traditionelle Fest begonnen.“

Der Baufortschritt kann über zwei Baustellenkameras über www.kaufbeuren-baut.de verfolgt werden.

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