Erster Kaufbeurer Gaudiwurm am "Gumpigen Donnerstag"

Gelungene Premiere

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Sicher nicht aus dem Crescentiakloster kamen diese Nonnen beim Faschingsumzug in Kaufbeuren.

Kaufbeuren – Da sage noch einer, die Kaufbeurer wären Faschingsmuffel! Am diesjährigen „Gumpigen Donnerstag“ konnten diesbezüglich die letzten Zweifel beseitigt werden. Zahlreiche Zuschauern drängten sich in der Kaufbeurer Innenstadt.

Zahlreiche Zuschauern drängten sich in der Kaufbeurer Innenstadt. Im Publikum gab es viel Lob und Anerkennung für die Initiatoren der „Burongaudi“, den Faschingsverein „Aufbruch-Umbruch“, und hier im besonderen für Sabine Huber, Susanne Roßkopf und Daniela Straßmeier, die mit großem Engagement das Ganze auf die Beine gestellt hatten. Nach vielen Jahren ohne einen entsprechenden Faschingsumzug konnte nämlich eine erfolgreiche „Wiederauferstehung“ gefeiert werden. Ein bunter Gaudiwurm, beklatscht von den dicht gedrängt stehenden Zuschauern schlängelte sich ab 17 Uhr durch die Fußgängerzone vom Zollhäusle durch die Schmiedgasse, Salzmarkt und die Kaiser-Max-Straße zum Rathaus. 

Zu sehen gab es phantasievolle Kostüme, dazwischen immer wieder bunt gekleidete Musikkapellen aus den Kaufbeurer Stadtteilen und als besondere Attraktion die bekannte Guggenmusik „Breitenbrunner Dorfbachfurzer“ die lautstark dafür sorgten, dass es für die Zuschauer auch was „auf die Ohren“ gab. Kaufbeurens OB Stefan Bosse zeigte sich nach dem am Donnerstag erst überstandenen „Rathaussturm“ am Vormittag wieder recht gut erholt und führte als Faschingsprinz Stefan II zusammen mit Ihrer Lieblichkeit Prinzessin Christiane I. alias Christian Scheidl von „Artistica Anam Cara“ den Zug an. 

Als „echtes Prinzenpaar“ waren samt eigener Prinzengarde „ihre Lieblichkeit“ Maria I. und „seine Tollität“ Prinz Marius I. von der Fastnachzunft Burgen- stadl aus Pforzen mit dabei. Insgesamt 20 Gruppen hatten sich zum Kaufbeurer Gaudiwurm gemeldet, darunter eine Abordnung der untergetauchten Schnappschildkröte „Lotti“, die verzweifelt nach einem „Lottimann“ Ausschau hielten. Nicht ausgenommen wurde natürlich der eine oder andere Seitenhieb auf die Stadtpolitik mit den Themen Feuerwehrmuseum oder Neugablonzer Verkehrssituation. 

Das „große Finale“ folgte, als Prinz Stefan II. und Prinzessin Christine I. von der Rathaustreppe aus dem „Narrenvolk“ huldigten und die beteiligten Tanzgruppen noch einmal ihr ganzes Können zeigten. von Klaus-Dieter Körber

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