Erwarteter Auftakt für den ESVK

Es gab für die Lausitzer Füchse kaum ein Durchkommen.

Ganz nach den reellen Erwartungen der Eishockeyfans des ESVK verlief das Auftaktwochenende für die Kaufbeurer Joker in der 2. Eishockey-Bundesliga. Zuhause konnten am Freitag die Lausitzer Füchse mit 5:1-Toren souverän auf Distanz gehalten werden, aber beim Sonntagsgegner in Schwenningen war leider kein Punkt zu holen und die Joker traten mit einer 4:2-Niederlage die Heimfahrt an. In der Tabelle rangiert der ESVK nach dem zweiten Spieltag mit drei Punkten und einem Torverhältnis von 7:5-Toren auf Platz vier hinter Rosenheim, Bremerhaven und Tabellenführer Dresden.

Wichtig war auf jeden Fall der Auftakterfolg gegen Weißwasser. Vor 1938 Zuschauern zeigten die Kaufbeurer zwei Drittel lang klare spielerische und technische Vorteile. Hätten die herausgespielten Chancen besser verwertet werden können, wäre schon zu einem frühen Zeitpunkt das Erfolgserlebnis sicher gewesen. Doch ein im Stellungsspiel starker gegnerischer Torhüter Jonathan Boutin war stets zur Stelle oder aber das Glück im Abschluss fehlte. Nach zwölf Minuten konnte Brady Leisenring Boutin erstmals in Überzahl überwinden. Wiederum Leisenring und danach Rob Brown mit einem satten Schuss von der blauen Linie schraubten den Zwischenstand auf 3:0. Erst nach einem derben Abspielfehler im eigenen Drittel gelang den Gästen der Anschlusstreffer. In der Folgezeit erarbeiteten die sich Füchse mehrere Chancen und das Spiel wurde phasenweise wieder eng. Erst als Christian Grosch und dann Levi Nelson zum 5:1 trafen, waren drei einkalkulierte Punkte unter Dach und Fach. Ein sicherer Rückhalt im Tor war Stefan Vajs. Gästecoach Dirk Rohrbach sprach von zwei Drittel Schlafwagen-Hockey seiner Füchse und damit den verbunden Glückwunsch zum verdienten Sieg der Joker. Ken Latta war sehr zufrieden und hob Rob McFeeters hervor, der nach seiner Verletzung wieder stark auftrat. Glücklos in Schwenning Fast wäre es doch zu einem Punktgewinn im Schwarzwald gekommen. Den frühen Führungstreffer der Gastgeber gleicht Daniel Menge kurz darauf aus. Der SERC zog dann auf 3:1 davon, ehe Levi Nelson in der 43. Minute zum Anschluss traf. Nun wurde es plötzlich wieder eng. Der ESVK setzte alles auf eine Karte und nahm den Torhüter Horneber vom Eis. Doch das Glück lag auf Seiten der Gastgeber und Pinizzotto traf vor 2735 Zuschauer zum 4:2-Endstand. DNL-Team erfolgreich Endlich konnten die Nachwuchsspieler des ESVK in der DNL wieder jubeln. Am Samstagnachmittag dominierten sie mit 6:2 Toren gegen die Düsseldorfer EG, wobei die Reihe mit Markus Eisenschmid und Hans Detsch an allen Toren maßgeblich beteiligt war. Nur 15 Stunden später dann der zweite Erfolg an diesem Wochenende, diesmal mit einem knappen 4:3-Erfolg gegen den Kölner EC. Mit nunmehr neun Punkten ist das DNL-Team des ESVK auf Rang sechs der Tabelle angelangt.

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