ESVK mit Derby-Sieg

Machte den Weg aufs Tor zu: Lukas Slavetinsky von den Ravensburg Tower Stars gegen Brady Leisenring (ESVK).

Nach dem starken Heimauftritt und dem damit erreichten 5:2-Erfolg über die Ravensburger Tower Stars hofften die Anhänger des ESVK auf einen weiteren Erfolg in Weißwasser und damit zum ersten „Sechs-Punkte-Wochenende“ in der laufenden Zweitligasaison. Doch nach der 5:4-Niederlage bei den Lausitzer Füchsen muss dieses Vorhaben auf die Zeit nach dem Deutschland-Cup vertagt werden.

Beim Heimspiel am Freitag gegen Ravensburg passte von Anfang an der Einsatz und Kampfgeist der Joker. Dominic Krabbat und Brady Leisenring sorgten für eine beruhigende 2:0-Pausenführung. Doch die Gäste reagierten darauf mit verstärkter Offensive, welche auch nach 32 Minuten mit deren Anschlusstreffer belohnt wurde. Die Gäste schwächten sich danach selbst. Ravensburgs Sturmtank Kiel Mc Leod erhielt nach einem Check gegen den Kopf von ESVK-Stürmer Krabbat eine Matchstrafe. Als dann kurz darauf ein weiterer Gästespieler auf die Strafbank musste, hofften die Fans bei zweifacher numerischer Überlegenheit auf einen Torerfolg. Doch die Joker ließen die große Gelegenheit dazu aus. Nach der Pause und mehreren Torchancen auf beiden Seiten sorgte Mark Soares in Überzahl für die Joker wieder für einen Zwei-Tore-Vorsprung. Ausgerechnet in Unterzahl kamen die Gäste wieder heran. Kurz vor Ende erhöhten Andrew McPherson und Rob McFeeters über den kompletten Spielverlauf gesehen, für einen zu hoch ausgefallen 5:2-Erfolg vor 2127 Zuschauern. Nichts zu holen Mit gestärkter Brust ging es am Sonntag nach Weißwasser. Nach zehn Minuten waren die Joker schon mit zwei Toren im Hintertreffen. Doch gaben sie sich keinesfalls geschlagen und kamen währende des Spieles immer wieder ran. Im Endeffekt reichte es doch dank Toren von McFeeters, Leisenring, Grosch und Soares nicht mehr zum Ausgleich und das Match ging vor 1891 Zuschauern knapp mit 5:4 Toren verloren. Durch die Niederlagen sämtlicher Tabellennachbarn, (außer Schwenningen) belegen die Joker mit 17 Punkten weiterhin Rang acht. DNL-Team siegt Obwohl es zwei schwere Aufgaben zu bewältigen hatte, gewann das DNL-Team des ESVK am Samstag mit 4:3 Toren gegen die Krefelder. Nach einem ausgeglichenen 2:2-Zwischenstand nach 40 Minuten zeigten die Kaufbeurer einen ungeheuren Siegeswillen und drängten mit aller Macht auf den Führungstreffer. Doch die gegnerische Abwehr hielt stand. Erst als nach einer Spieldauerstrafe und einer kurz darauf folgenden Strafzeit die Kaufbeurer mit zwei Mann mehr auf dem Eis in Führung gingen und kurz danach mit fünf gegen vier Mann das 4:2 erzielten, war die Vorentscheidung gefallen. Da konnte auch der Anschlusstreffer der Gäste kurz vor Ende in Überzahl nichts mehr ändern. Nichts zu gewinnen gab es nur einen Tag später bei der deutlichen 3:9-Niederlage gegen den Spitzen- reiter aus Heilbronn. Der ESVK rückte durch die drei Punkte vom Wochenende wieder vor die Kölner Haie auf Rang neun vor.

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