ESVK holt vier Punkte

Die Joker kämpften sich nach einem 1:3 Rückstand gegen die Fishtown Pinguins zurück ins Match und siegten letztlich verdient mit 5:3.

Nur gut fünf Minuten fehlten dem ESVK, dann wäre es ein „Sechs-Punkte-Wochenende“ geworden. Nach dem 5:3-Heim- erfolg über die Fishtown Pinguins führten die Kaufbeurer am Sonntagabend durch einen Treffer ihres Topscorers Brady Leisenring bis kurz vor Ende bei den Starbulls Rosenheim mit 1:0. Doch dann folgte der Ausgleich und in der Verlängerung schossen die Gastgeber vor 1.951 Zuschauern noch das 2:1-Siegtor. Trotzdem ging noch ein Punkt nach Kaufbeuren. Anstatt Mark Soares stürmte diesmal Andrew Mc Pherson für die Joker. Mit 63 Punkten aus 39 Spielen bleiben die Joker auf Rang fünf und damit vier Punkte hinter Rosenheim. Allerdings haben die Klubs davor schon alle ein Spiel mehr ausgetragen.

Wieder mal bei Eiseskälte traten die Kaufbeurer Joker am Freitagabend in der Sparkassen-Arena vor nur 1.370 Zuschauern gegen die Fishtown Pinguins an. Doch die treuen und kältefesten Anhänger wurden einmal mehr für ihr Kommen belohnt. Ein schon nach einem 1:3-Rückstand verloren geglaubtes Match drehten die Latta-Schützlinge in unglaublicher Manier noch um und siegten am Ende verdient mit 5:3 Toren. Im ersten Drittel lähmten die Gäste von der Nordsee mit ihrem aggressiven Forechecking gewaltig den Spielfluss der Kaufbeurer. Doch mit zunehmender Spieldauer rissen die Joker das Match an sich. Leider endete das Match für zwei Gastspieler im Kaufbeurer Krankenhaus – Patrick Beck nach einem Check gegen die Bande und Carsten Gosdeck nach einem Kniecheck von Mark Soares. Obwohl diese Attacke noch übler aussah, spielte der Bremerhavener bereits am Sonntag wieder beim Heimspiel der Pinguins. Durch diese Unterzahl gingen die Gäste mit zwei Toren in Führung, doch die Aufholjagd der Joker bescherte einen wichtigen 5:2-Heimsieg. Die Torschützen waren Brady Leisenring (2), Levi Nelson (2) und Kapitän Christof Aßner. ESVK am Freitag bei den Eislöwen Das Team aus der Sachsenhauptstadt Dresden rutschte nach gutem Saisonauftakt kontinuierlich in der Tabelle nach unten. Nach nunmehr 39 Spielen sind sie immer noch das Schlusslicht. Zwar gelang ihnen am Freitag ein 5:1-Heimsieg über den SC Rießersee, doch zwei Tage später folgte der Rückschlag in Form einer 3:1-Niederlage beim Derby in Crimmitschau. In drei Spielen gegeneinander siegten jeweils die Kaufbeurer. Endeten die ersten beiden Begegnungen jeweils mit einem knappen Ein-Tor-Unterschied, so siegten die Joker beim letzten Aufeinandertreffen zuhause mit 8:4 Toren. Trainer Thomas Popiesch hat es nicht leicht, sein Team zu motivieren, ist doch die ursprünglich geplante Play-Off-Teilnahme nicht nur in weite Ferne gerückt, sondern fast schon unmöglich. Die Kaufbeurer wollen dagegen eine möglichst optimale Platzierung für die Play-Offs erreichen und deshalb lautet die Marschroute: „Sieg und möglichst drei Punkte“.

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