ESVK-Manager tritt kürzer

Ziemlich genau vor einem Jahr konnte die ESVK-Führung mit der Bekanntgabe der Weiterverpflichtung von Manager Klaus Habermann und Trainer Ken Latta bis 2013 einen wichtigen Grundstein für die nahe Zukunft legen. Doch nun kündigte Habermann an, aus privaten Gründen zukünftig kürzer zu treten, will den Klub aber weiterhin in beratender Funktion unterstützen. Nach Gesprächen zwischen Vorstand und Manager, um zumindest in der derzeitigen Phase die bereits begonnene Saisonplanung weiter zu unterstützen, wird das restliche Aufgabengebiet des Managers während der neuen Saison auf mehrere Schultern verteilt werden.

Das Team der Kaufbeurer Joker wird auch in der neuen Saison einen größeren Umbruch erleben. Nach den offiziell bekanntgegebenen Abgängen von Brady Leisenring nach Schweden und den Wechseln von Bernhard Ebner, Jannik Woidtke und Marco Habermann zur Düsseldorfer EG, ist weiter nichts bekannt. Mit dem ehemaligen NHL-Crack und Abwehrhünen Alex Henry wechselt ein weiterer ehemaliger ESVK-Akteur (16 Spiele in der Saison 2004/05) zum finanziell angeschlagenen DEL-Klub. Wie sich der ESVK 2012/13 zusammensetzt, wird sich in den nächsten Wochen zeigen, wenn auch Coach Ken Latta nach seinem Kanadatrip wieder im Lande ist. Bislang sind Torhüter Stefan Vajs, die Verteidiger Jakub Körner, Alexander Winkler und die Stürmer Daniel Menge und der junge Markus Eisenschmid aus dem eigenen Nachwuchs unter Vertrag. Chaos bei Ligenplanung Die Situation für die Klubführung beim ESVK ist momentan sehr schwierig. Zwar sind die Lizenzierungsunterlagen für die neue Saison in der 2. Bundesliga bis zum 31. Mai einzureichen, doch kann der Klub noch keinen realen Haushaltsplan aufstellen und vernünftig und zielgerecht planen, da die Zusammensetzung und die Anzahl der beteiligten Klubs immer noch völlig offen ist. Hier wird einmal mehr das Chaos in der ESBG und des DEB offenkundig. Stand der Dinge Mitte Mai ist, dass dem Vorrundenersten und souveränen Meister der 2. Liga, den Landshut Cannibals, die Aufnahme und der Lizenzankauf für die DEL untersagt wurde. Dafür wird aller Voraussicht nach der Halbfinalverlierer aus Liga 2, die Schwenninger Wild Wings, in die DEL für den EHC München aufsteigen. Ebenso unklar ist es momentan noch beim Oberligameister aus Bad Tölz. Die Vorstandschaft der Tölzer Löwen überlegt noch, ob der Sprung in die nächst höhere Klasse unternommen werden soll.

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