Ein Fest für alle Sinne

Einen lustigen Vormittag erlebten die Kinder beim alljährlichen Eiersuchen im „größten Osternest des Allgäus“. Foto: Frisch

Viele Familien und Schaulustige zog es auch am diesjährigen Ostersamstag bei herrlichem Frühlingswetter wieder vor die Kaufbeurer Martinskirche in der Innenstadt zum „größten Osternest im Allgäu“. Knapp acht Meter misst das Rund aus Heu, in dem die Kinder der Stadt zwischen 09.30 und 13.30 Uhr kleine Plastikeier suchen und diese gegen kleine Geschenke eintauschen konnten.

Die Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren e.V. ist der traditionelle Veranstalter des liebevoll gestalteten Spektakels, und die Organisatoren hatten sich neben der „Eiersuche“ noch viele andere Attraktionen ausgedacht. So war der örtliche Kleintierzüchterverein mit einem Zelt vor Ort, in dem Hasen, Küken und ausgewachsene Hühner angeschaut und unter Aufsicht auch angefasst werden konnten. Gerade die kleineren Kinder wollten häufig aus der „Streichelecke“ vor Begeisterung gar nicht mehr heraus, für die Eltern gab es am Eingang echte Zwerghuhn-Ostereier zur Begrüßung. „Wir freuen uns, wenn den Leuten der Umgang mit den Tieren gefällt und wir dadurch ein bisschen bekannter werden“, so Wolfgang Donnert, der Vorsitzende des Vereins. Schäfer Georg Kastello aus Ingenried hatte sogar ein echtes „Palmlamm“ mit Mutterschaf dabei, die ebenfalls gestreichelt werden durften. Zwei Helferinnen verteilten im Hühnerkostüm Süßigkeiten an die Kinder. Für die musische Untermalung sorgte die Jugendlichen der Gruppe „Piano Choice“, die professionell und stimmungsvoll Klavierstücke und Rock- und Popklassiker intonierten. Der Auftritt zog stellenweise mehr Schaulustige an als die eigentliche Hauptattraktion, das Osternest. Für die Verpflegung mit Getränken und Donuts stand die „Rollende Kaffeebohne“ bereit. Sowohl die Band als auch der kleine Imbiss, der auf einem echt italienischen Piaggio APE installiert ist, können für Veranstaltungen gemietet werden und durften sich über reges Interesse der Besucher freuen. „Wir sind vor allem stolz darauf, dass wir unser Fest rund ums größte Osterei wie jedes Jahr mit sehr moderaten Preisen für Speisen und Getränke anbieten können, alle anderen Aktionen inklusive dem Auftritt der Band kosten die Besucher ja nichts“, erklärt Andrea Peter, die sowohl die Eiersuche im Nest wie auch die begleitenden Aktionen im Auftrag der Aktionsgemeinschaft organisiert. Gert Friedrich, Verantwortlicher der Aktionsgemeinschaft, freute sich am Ende über ein gelungenes Fest und das tolle Engagement aller Beteiligten und dankte den Sponsoren, die die kleinen Geschenke für die Kinder spendiert hatten. Ein paar Probleme habe es nur mit parkenden Autos gegeben, die am frühen Morgen bei der Absperrung des Platzes noch im Areal gestanden hätten. „Beim nächsten Mal werden die Autofahrer früher informiert, dass der Kirchplatz an diesem Tag freigehalten werden solle“, so Friedrich. Eine Wiederholung wird es aber wegen des großen Erfolgs wohl auf jeden Fall geben.

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