Fest der Nationen

Aufgrund des angekündigten schlechten Wetters entschieden die Veranstalter des 7. Neugablonzer Bürgerfestes kurzfristig auf der Hauptkreuzung ein Zelt auf zustellen, wo dann den ganzen Tag über Darbietungen stattfanden.

Nachdem sich im Vorfeld eine neue Rekordbeteiligung mit 62 angemeldeten Gruppen abzeichnete, gab es dann am vergangenen Sonntag aufgrund des unsicheren, trüben Wetters eine leicht abgespeckte Version des Bürgerfestes, was den Spaß der Besucher, besonders der Jüngsten, kaum bremste. Die Verantwortlichen des Seifenkistenrennens und vom BSK hatten ihre Aktionen schon im Vorfeld aufgrund der schlechten Wetterprognose und aus Sicherheitsgründen abgesagt; auch einige andere Gruppen bauten bei dem windigen, regnerischen Wetter gar nicht erst auf. Dennoch war es auf jeden Fall die richtige Entscheidung des Vereinsrings gemeinsam mit dem Co-Veranstalter Aktionskreis Neugablonz das Bürgerfest laufen zu lassen. „Es ist kein Berg- und kein Badewetter, sondern Bürgerfestwetter”, strahlte Oberbürgermeister Stefan Bosse daher auch optimistisch bei der offiziellen Eröffnung. Gemeinsam mit Schirmherr Franz Pschierer, Staatssekretär im Bayerischen Finanzministerium, würdigte Bosse die Gemeinschaftsleistung der Neugablonzer, allen voran des Vereinsrings und des Aktionskreises. „Es ist ein Fest für die Bürger, die damit zeigen, wir gehören zusammen”, freute sich Pschierer. Beeindruckend war die Vielzahl von verschiedenen Nationen, die über das Fest bummelten und ihren Spaß hatten. So leistet das Bürgerfest zugleich einen Beitrag zur gelebten Integration. Die Teilnehmer hatten sich auf die unsichere Wetterlage vorbereitet und trotzten geschickt den Temperaturen. Auch die Besucher strömten herbei, teilweise ausgestattet mit Regenjacke und Schirm - sicherlich weniger als in den Vorjahren - aber dafür mit guter Laune im Gepäck. Besonders positiv zu bewerten ist, dass insbesondere die für Kinder geplanten Spiele und Aktionen durchgeführt wurden. So gab es durchwegs lachende Gesichter der Mädchen und Jungen beim Schminken, am Karussell, auf der Eisenbahn, beim Bungee-Trampolin springen und auf der Hüpfburg. Interesse der Besucher bestand auch an den Informationsständen, wie beispielsweise bei der DLRG. Gefüllt waren auch die Bänke bei der Initiative vor dem Gablonzer Haus. Örtliche Vereine sorgten mit Steak- und Wurstsemmeln für die Stärkung zwischendurch und für den Nachtisch boten sich die selbstgebackenen Kuchen der Neugablonzer Kindergärten an. An der Sudetenstrasse schaffte es Mode Seidel die Zuschauer zu bündeln. Interessiert betrachteten die Damen die festliche Mode und stellten eindeutig fest, wer im Trend liegen möchte, trägt violett. Eine Bademodenschau gab es später im Festzelt auf der Kreuzung von Sole e Luna. Das Zelt hatten die Helfer des Vereinsrings innerhalb von 48 Stunden geordert, um das Bürgerfest auch bei Regen durchführen zu können. Der Frühschoppen mit der Musikvereinigung Neugablonz, die Vereinspräsentationen und auch der Ausklang mit der Band „Waxdraht” wurden kurzerhand ins Zelt verlegt.

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