Stadtführungen zur Feuerwehrgeschichte wieder ab 4. April

Feuer und Flamme

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Anton Heider (in historischer Uniform vor dem Gründungsgebäude der FFW-KF) begeistert auch heuer wieder mit seinen Stadtführungen zur Feuerwehrgeschichte. Diese sind durch eine Reportage im „Feuerwehr-Magazin“ jetzt auch überregional bekannt.

Kaufbeuren – Am 4. April geht es wieder los mit den beliebten Stadtführungen mit Geschichten rund um Brandbekämpfung und Feuerwehrhistorie in Kaufbeuren. „Feuer und Flamme“ für die Feuerwehr ist Anton Heider aber nicht nur in der Führungs-Zeit an jedem ersten Samstag in den Monaten April bis Oktober, sondern schon seit seinem Eintritt bei den Floriansjüngern vor über 50 Jahren.

Und so ist Heiders Fundus an historischen Begebenheiten, Anekdoten und Ortsgeschichten unerschöpflich und begeistert regelmäßig die Zuhörer. Und das so sehr, dass nun sogar das „Feuerwehr-Magazin“, Deutschlands auflagenstärkstes Fachblatt in diesem Bereich, einen großen Bericht über die Führungen in seiner April-Ausgabe veröffentlicht. „Das ist eine tolle Anerkennung, die uns zudem hilft auch über die Region hinaus bekannt zu werden“, sagt Heider. 

Denn regelmäßige Stadtführungen rund um „Feuer und Flamme“ gibt es, außer in Kaufbeuren, landesweit sonst nur noch in Celle (Niedersachsen). Auf die Idee zu den Stadtführungen mit Feuerwehrbezug kam Heider vor rund sieben Jahren anlässlich des 150-jährigen Feuerwehrjubiläums. „Als jahrelanger Stadtführer lag es für mich nahe, zu diesem Ereignis eine eigene Feuerwehr-Führung zu planen“, erinnert sich Heider. Davon zeigten sich die Teilnehmer dann so begeistert, dass „Feuer und Flamme“ zum festen Bestandteil im Veranstaltungskalender der Stadt wurde. 

Treffpunkt für die Führungen ist jeweils am ersten Samstag eines jeden Monats vom 4. April bis zum Oktober um 10 Uhr vor dem historischen Rathaus. Etwa zwei Stunden lang zeigt Anton Heider den Teilnehmern – höchstens 25 pro Führung – Punkte in der Altstadt, die im Zusammenhang mit der Brandbekämpfung stehen. Außerdem erfahren die Interessierten unter anderem, warum in Kaufbeuren nicht nur mit Wasser, sondern das eine oder andere Mal auch mit Bier, Milch oder gar Tierblut gelöscht wurde und weshalb ein Unternehmer in der Wertachstadt mit einem eigenen „Lösch-Pulverzusatz“ pleite ging. Am Ende der Tour besteht dann die Möglichkeit zum Besuch im Feuerwehr-Museum. Info & Anmeldung zu „Feuer und Flamme“ gibt es unter www. feuerwehrmuseum-kaufbeuren.de beziehungsweise www.kaufbeuren-tourismus.de. von Michaela Frisch

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