Jugendhaus und Zeltplatz neu gestaltet

Ein aktives Jahr

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Der Kreisjugendring organisiert nicht nur Freizeitangebote – auch lernen gehört dazu wie hier die Teilnehmer des Workshops „Spiel-Spaß-Spannung-Geocaching“ bei der diesjährigen Schulung zur Jugendleitercard.

Ostallgäu – Auf der Frühjahrsvollversammlung des Kreisjugendrings (KJR) Ostallgäu wurde unter anderem ein Blick auf die Zahlen aus dem vergangenen Jahr geworfen; ein Rückblick auf das Arbeitsjahr 2014 gab einen kleinen Einblick in die vielfältigen Aktionen des KJR Ostallgäu. Highlights des vergangenen Jahres waren mit Sicherheit die Renovierung des Freizeit- und Tagungshauses Eschers sowie die Erweiterung des Jugendzeltplatzes „RettenAu“.

Nachdem die Bayerische Schützenjugend zum „Großen Verband“ ernannt wurde und mit nunmehr vier Stimmberechtigten ein erweitertes Vertretungsrecht erhalten hatte, waren erstmals 46 Delegierte aus den Mitgliedsverbänden des KJR bei der diesjährigen Frühjahrsvollversammlung des KJR stimmberechtigt. Mit einer Anwesenheit von nur 27 Stimmberechtigten war die Versammlung zwar nur knapp, aber dennoch gültig beschlussfähig. 

Im Anschluss an die Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls stellte Christian Boos von der Bayerischen Trachtenjugend die Aufgaben und Tätigkeitsfelder sowie das Vereinsleben der Bayerischen Trachtenjugend vor. Laut Alexander Spitschan, Vorsitzender des KJR Ostallgäu, wolle man die Versammlungen wieder regelmäßig nutzen, um den Mitgliedsorganisationen die Gelegenheiten zu geben, sich und ihre Arbeit im Plenum vorzustellen. 

Vielfältige Aktivitäten 

Der Arbeitsbericht aus dem vergangenen Jahr gab den Versammlungsteilnehmern einen kleinen Einblick in die vielfältigen Veranstaltungen, Aktionen und Aktivitäten, die im vergangenen Jahr stattgefunden haben. Von der Winterfreizeit, dem Pfingstferienlager und der Marktoberdorfer Ferienfreizeit über eine Städtereise nach Barcelona bis hin zu Fahrten und Kinderkino wurde den Kindern und Jugendlichen wieder ein vielseitiges Freizeit- und Ferienprogramm und somit zahlreiche Möglichkeiten geboten, die Freizeit sinnvoll zu gestalten. Auch wurden wieder zahlreiche Schulungen und Workshops, unter anderem zum Erwerb der Jugendleitercard, angeboten. 

Es folgte ein Überblick über die abgeschlossenen Baumaßnahmen an den Einrichtungen des KJR. So konnte das Selbstversorgerhaus Eschers, ein seit Jahren beliebtes Ausflugsziel für Schulklassen, Vereine und Jugendgruppen, im vergangenen Jahr renoviert werden. Mit Leinwand und Beamer ist nun auch die entsprechende Ausstattung für Tagungen direkt im Haus vorhanden.

 Auch der Jugendzeltplatz „RettenAu“ bei Rettenbach am Auerberg ist neu gestaltet worden. Durch die Erweiterung um weitere Sanitärräume und einen Trockenraum konnten die Kapazitäten verdoppelt werden, so dass auf den Zeltplatz nun auch große Gruppen mit bis zu 100 Personen anreisen können. 

Ein ebenfalls neu entstandener überdachter Aufenthaltsplatz ermöglicht eine weitgehend wetterunabhängige Nutzung und bietet dadurch mehr Planungssicherheit für die Gruppen. „Schön ist es geworden“, so das Resümee Spitschans. Durch die Erweiterung und Ausstattung des Zeltplatzes mit einem Grillplatz und Bierzeltgarnituren habe man „die Attraktivität des Platzes“ enorm erhöht – jetzt müsse der Platz nur noch genutzt werden. 

Bei der Jahresrechnung 2014 habe man „eine Punktlandung gemacht“, so Geschäftsführer Erich Nieberle. Durch Zuführungen zu den Rücklagen konnte der Haushalt 2014 ausgeglichen werden. Man sei zwar finanziell „noch nicht da, wo wir stehen wollen, aber auf einem guten Weg dorthin“. Insgesamt stehe der Kreisjugendring finanziell aber gut da, versicherte Spitschan. 

Mit der einstimmigen Wahl von Stefan Hieber zum Beisitzer konnte außerdem auch der seit den letzten Vorstandswahlen noch offene Platz in der Vorstandschaft des KJR Ostallgäu besetzt werden. Damit ist die Vorstandschaft nun wieder vollständig.

von Sabrina Hartmann

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