Eine Allgäuer Wiese im Haken

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Die neue Allgäuer Wiese im Stadtteil Haken ist das bislang größte Projekt von Dr. Christoph Greifenhagen (links).

Kaufbeuren – Der Umweltpreisträger der Stadt Kaufbeuren, Dr. Christoph Greifenhagen, hat am Montag mit seinem bisher größten Projekt im Rahmen der „Allgäuer Wiese“ begonnen.

Diesmal wird er eine rund 600 Quadratmeter große eintönige Grünfläche in der Markgrafenstraße / Ecke Kurfürstenstraße im Kaufbeurer Stadtteil „Im Haken“ in Angriff nehmen und in eine blütenreiche Wiese mit vielen heimischen Pflanzen verwandeln. Angestoßen hat er den neuen Standort gemeinsam mit Johann Marschall, dem Vorsitzenden der Bürgerstiftung Kaufbeuren.

Dr. Greifenhagen möchte mit den naturnahen Wiesen dazu beitragen, die Artenvielfalt in der Region zu erhalten. An der Jörg-Lederer-Schule und an der Beethovenschule finden sich bereits zwei Beispiele. „Ich freue mich, dass die neue Allgäuer Wiese wieder in der Nähe von Schulen liegt“, so Greifenhagen. „Die Wiesen sind für die Kinder lebendiger Anschauungsunterricht.“ Für die neue Fläche hat der Umweltpreisträger der Stadt Kaufbeuren genaue Pläne: „Ein Trampelpfad soll zur Begehung einladen und eine Tafel soll die Öffentlichkeit über das Projekt und die Pflanzenvielfalt informieren.“

Die Kosten für die neue naturnahe Blumenwiese belaufen sich auf rund 5.000 Euro. Einen Großteil konnte der Mediziner bereits über Sponsoren zusammentragen.

Zu den Unterstützern zählen unter anderem die Bürgerstiftung Kaufbeuren, der Bund Naturschutz, der Landesbund für Vogelschutz, der Heimatverein Kaufbeuren, der Künstler Christian Burkhardt, der einen Teil des Verkaufserlöses seines Kunstkalenders für die Allgäuer Blumenwiesen spendet, sowie die Stadt Kaufbeuren. Beratend steht Dr. Greifenhagen seit vielen Jahren Xaver Schindele zur Seite, der vielfach für seine ehrenamtlichen Tätigkeiten ausgezeichnet wurde, unter anderem mit der Kaufbeuren aktiv-Medaille.

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