Messe BAUPLUS ist ein Erfolgsmodell in Kaufbeuren

"Fester Termin im Jahreskreis"

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Ein breites Spektrum boten die 88 Aussteller in der gut erwärmten Halle des Allgäu-Messe-Centers in Kaufbeuren.

Kaufbeuren – „Es ist ein fester Termin im Jahreskreis, auf den sich viele Menschen in der Region bereits eingestellt haben“, so Oberbürgermeister Stefan Bosse bei der Eröffnung der sechsten Regionalmesse BAUPLUS im Allgäu-Messe-Center Kaufbeuren.

Auch für Veranstalter Jens Güttinger und Messebetreiber Josef Scheibel ist die Veranstaltung für die nächsten Jahre im Kalender fest eingeplant. Die Baumesse wird auch weiterhin Anfang Februar ihre Pforten öffnen. Rund 5.000 Besucher haben die Messe nach Angaben des Veranstalters am vergangenen Wochenende besucht. 

Der Zeitpunkt ist gut gewählt. Während die beteiligten Firmen zum Beginn des Jahres noch Platz in ihren Auftragsbüchern haben, denken viele Privathaushalte in ihrer Jahresplanung über anstehende Sanierungen oder Modernisierungen nach. „Ich bin sehr zufrieden“, erklärte Scheibel, „denn bei der derzeitigen Anzahl von knapp 90 Ausstellern ist nur noch etwas Luft nach oben.“ „Wir hoffen, bald unser Ziel mit hundert Ausstellern zu erreichen“, ergänzte Güttinger. 

Etwa die Hälfte der Aussteller sei von Anfang an dabei. „Eine einmalige Quote“, betonen Veranstalter und Betreiber gleichermaßen. Nach den Worten von Güttinger sind sowohl Scheibel als „engagierter Betreiber“ als auch die Stadt Kaufbeuren Garanten für einen Erfolg. „Damit haben wir zwei absolut verlässliche Partner“, sagte der Messeveranstalter aus Neu-Ulm. 

In seinem Grußwort sprach Oberbürgermeister Stefan Bosse von einer „kleinen, aber feinen Messe“. „Die Messe ist zur richtigen Zeit angesetzt“, so der OB, „sie stößt in eine Lücke.“ Geld sei ein großes Thema und der Bausektor boome nach wie vor. Viele würden jetzt noch die Chance für Sanierungen ergreifen. „Ich bin überzeugt, dass die Erfolgsgeschichte weitergeht“, so das Fazit der Stadtspitze.

Für Kreishandwerksmeister Robert Klauer ist die Messe „die ideale Plattform für die regionalen Handwerksbetriebe“. Für Gerhard Schlichtherle von der IHK Kaufbeuren-Ostallgäu bietet die Messe einen „regionalen Einblick“ und ist „optimal für Privatleute“, da die Handwerker aus der Region kommen. 

Beim Messerundgang zeigte sich deutlich der Schwerpunkt im Bereich Energie, Sanierung und Modernisierung. Die Stadt selbst war auch als Aussteller vertreten und teilte sich einen Stand mit der Freiwilligen Feuerwehr aus Kaufbeuren, die in Sachen Rauchmelder beriet. 

Während unter anderem bei der Firma Dobler ein „Kicker-Spielautomat“ Alt und Jung anzog, zeigten die Vereinigten Wertach Elektrizitätswerke (VWEW) mit einer Thermobildkamera, wie an einem Haus Schwachstellen entdeckt werden können. Intelligente Steuerungen in der Haustechnik sowie neueste Entwicklungen bei Lüftungsanlagen für wärmegedämmte Häuser nach neuesten Standards. Auch die Fachvorträge stießen auf große Beachtung bei den Besuchern. 

Das Interesse der Besucher war groß. Kaum ein Stand, an dem nicht bei Gesprächen ein offensichtlicher Bedarf an Informationen sichtbar wurde. So ist es nicht verwunderlich, dass sich am Ende der Messe der größte Teil der Aussteller sehr zufrieden zeigte. Auch dann, wenn es im Einzelfall nicht zu großen Abschlüssen kam. Der Erfolg stelle sich häufig erst später ein, wichtig sei zunächst der Kontakt, so das Fazit für viele Aussteller. von Wolfgang Becker

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