"Herber Rückschlag"

MdB Stephan Stracke (li.) und der Leiter des Familien- und Jugendreferats Alfred Riermeier verfolgten mit Spannung das Spiel der BOL-Herren und nahmen gleich im Anschluss, passend zum Thema, an der Podiumsdiskussion „Werden wir alle faul?“ zum Thema Gesundheit und Bewegung im Haus St. Martin teil.

Kaufbeuren bleibt nach der Winterpause ohne Sieg. Auch im dritten Punktspiel gelang der SVK kein Dreier. Derweil hat der Bezirksoberligist einen herben Rückschlag um die Vergabe der Aufstiegsplätze erhalten. Das Team von Cheftrainer Dragan Lasic verlor das Heimspiel gegen den TSV Bobingen mit 1:3 und liegt jetzt auf Rang sieben. Zum Auftakt nach der Winterpause haben die Bayernliga-Frauen zu Hause gegen Wacker München II gepunktet. Am Ende hieß es 1:1-Unentschieden.

„Ich bin sehr enttäuscht. Die Mannschaft wurde heute bestraft, obwohl sie einen guten Fußball gespielt hat“, kann es Coach Dragan Lasic nicht glauben, diese Partie verloren zu haben. Dabei hätten die Wertachstädter schon nach den ersten 45 Minuten das Spiel zu ihren Gunsten entscheiden müssen. Doch ein Doppelschlag in der 29. bzw. 30. Minute und in der 79. Minute brachte den Gastgeber auf die Verliererstraße. „Wir hätten zur Halbzeit schon mindestens 5:0 führen müssen. Wir haben bei den Gegentoren geschlafen. Klar, wir haben verloren, weil wir auch heute unsere Tore nicht gemacht haben. Es war eine verdiente Niederlage. Das ist für mich ein trauriger Tag“, so Cheftrainer Lasic. Der direkte Aufstiegsplatz in die Landesliga ist jetzt einmal futsch. Alles noch möglich? Doch die SVKler wollen sich überhaupt nicht aus dem Konzept bringen lassen. „Unser Manko sind die fehlenden Tore“, sagt Mittelfeldakteur Robert Kögel. Man müsse jetzt wieder „in die Puschen“ kommen, denn alles sei noch möglich. Für SVK-Herrenchef Tho- mas Neumann ist die Niederlage gegen Bobingen sehr ärgerlich. „Wir müssen dieses Spiel abhaken und konzentriert weiterarbeiten“. Kaufbeuren ist nach der Niederlage vom vierten auf den siebten Tabellenplatz der BOL abgerutscht. Sieger des Spieltags ist der SV Mering, der mit seinem Coach Günter Bayer (Ex-Trainer der SVK) den Sprung auf den vierten Platz machte. Jetzt stehen die Kaufbeurer schon vor dem nächsten Duell am Sonntag in Ottobeuren unter Zugzwang. Der Aufsteiger und Drittplatzierte gewann auswärts in Königsbrunn mit 2:0. „Wir müssen jetzt in Ottobeuren gewinnen“, hofft Lasic nun auf eine Kehrtwende. 1:1 zum Auftakt Kaufbeurens Fußballfrauen gehören weiterhin zum Spitzentrio in der Bayernliga. Nach dem Unentschieden zum Auftakt gegen den FFC Wacker München II liegen die Ostallgäuerinnen nun punktgleich (26 Zähler) mit Regionalliga-Absteiger 1. FC Nürnberg. Die Franken verloren allerdings ihre Auswärtspartie beim SV Reitsch mit 0:1. Für die SVK begann der Punktspielstart gegen die Oberbayern doch etwas holprig. „Wir haben uns ganz schwer in diese Partie anfangs hineingefunden. Vieles stimmte da noch nicht“, so Cheftrainer Martin Prediger. Zu zaghaft und nicht mutig genug präsentierte sich die Heimelf. Wacker ging auch in der 28. Minute durch Daniela Schrittenlocher mit 1:0 in Führung. Den besseren Start erwischte die SVK in den zweiten Durchgang, obwohl mit Svea Nannen (grippegeschwächt) und Peggy Essenwanger zwei Spielerinnen nicht hunderprozentig fit waren. Melanie Seidler konnte in der 70. Minute den verdienten Ausgleich für Kaufbeuren erzielen. „Aufgrund der zweiten Halbzeit haben wir uns den Punkt auf jeden Fall verdient“, war es auch für Spielführerin Peggy Essenwanger wichtig den Auftakt nicht zu verlieren. Obwohl die SVK in den letzten zehn Minuten noch in Überzahl spielte – Münchens Desiree Birkelbach wurde wegen Schiedsrichterbeleidigung mit Rot vom Platz gestellt – gelang ihnen trotz Chancen nicht mehr der Sieg. "Wir hätten den Sack schon zu machen können, ja geschweige denn müssen", kann SVK-Spielerin Kathrin Höfler aber durchaus mit dem Unentschieden leben. Für Cheftrainer Martin Prediger war es eine positive Erfahrung, dass sich alle Spielerinnen in den Dienst der Mannschaft gestellt haben. „Mit dem Spielverlauf bin ich nicht ganz zufrieden. Das können wir besser“, macht er seinem Team aber Mut für die kommenden Aufgaben. Spiel gegen Nürnberg Am kommenden Samstag trifft die SVK im Parkstadion (Anstoß: 17.30 Uhr) im Topspiel auf den 1. FC Nürnberg. „Das wir ein harter Kampf“, freut sich Kathrin Höfler. Teamchef Michael Frembs genießt derweil weiterhin das Tabellenbild: „Es ist schön, dass wir vorne mit dabei sind.

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