Ein intensiver Ausbildungsweg

Im wunderbaren Ambiente des Heinzelmannstiftes wurde mit allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern, Sponsoren und Referenten der Abschluss gebührend gefeiert. Foto: privat

„Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. So begann die Einleitung der Aussendungsfeier für zwölf neue Hospizhelfer der Katholisch-Evangelischen Sozialstation.

100 Stunden Ausbildung und ein intensiver Weg der Selbsterfahrung zum Thema Tod und Sterben, sowie Wertehierarchien, Spiritualität, Patientenverfügung und Kommunikation, haben die Teilnehmer hinter sich. Die Rolle des „hilflosen Helfers“, Abschiedsrituale und Aromatherapie am Sterbebett, aber auch ein praktischer Einsatz auf der Palliativstation des Klinikums oder im Altenheim, haben die angehenden Hospizhelfer bestens auf ihren Einsatz vorbereitet. Hospizhelfer begleiten Betroffene, die schwer krank sind in ihrer häuslichen Umgebung oder im Altenheim, haben Zeit für Gespräche, sind da, wenn die Not des Abschiednehmens immer größer wird und entlasten Angehörige. „Das verlangt mir viel Respekt ab, dass Menschen in unserer Fun-Gesellschaft sich auf solch eine Herausforderung einlassen“, so Oberbürgermeister Stephan Bosse bei seiner Laudatio und Zertifikatsübergabe. Die Sponsoren der Ausbildung, die Präsidenten des Lions Clubs Kaufbeuren, Dr. Hermann Starnecker und Joei Hahn , waren sehr angetan, von der gegenseitigen Wertschätzung und dem Respekt vor dieser verantwortungsvollen Tätigkeit.

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