20 Jahre für die Natur im Ostallgäu

Auch Staatsminister Markus Söder (re.) gratulierte Josef Freuding (Mitte) zu seinem verdienten Umweltpreis. Mit auf dem Bild: der Vorsitzende der Bayerischen Landesstiftung, Engelbert Kupka.

Die Bayerische Landesstiftung hat kürzlich den Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbands für das Ostallgäu, Josef Freuding, mit ihrem Umweltpreis ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und würdigt den nachhaltigen Einsatz für den Natur- und Umweltschutz. In einer Feierstunde im Landratsamt würdigten die Mitglieder des Verbands ihren Geschäftsführer, der den Posten seit 2003 bekleidet.

Der Pfrontener Bürgermeister Beppo Zeislmeier blickte als Vorsitzender des Landschaftspflegeverbands in einer humorvollen Ansprache auf die Leistungen von Sepp Freuding zurück, der sich über seine Tätigkeit als Geschäftsführer seit mittlerweile 20 Jahren für den Umweltschutz im Landkreis stark macht. Zeislmeier schilderte ihn als „gradlinigen, kantigen und zu seiner Heimat stehenden“ Menschen. Unter anderem würdigte er Freudings „Herzensangelegenheit“, Einkommensquellen im Bereich Naturschutz zu schaffen und die naturverträgliche Landwirtschaft zu fördern. Er habe außerdem stets versucht, einen Ausgleich zwischen der Landwirtschaft und Naturschutz herzustellen. Auch der Ostallgäuer Landrat Johann Fleschhut lobte Freuding für sein Engagement im Ostallgäu, seinen großen Einsatz für die Moorallianz, die Umweltbildung und die „Streuebörse“, wo Angebot und Nachfrage in Bezug auf Streue zusammengebracht werden. Unter anderem mit diesem Projekt zeigte Josef Freuding auf, dass Landwirtschaft und Naturschutz kein Gegensatz sein müssen. Die allgäuweite Streuebörse sei ein Beispiel dafür, dass mit neuen Ideen  ein ganzer Lebensraum, nämlich die bunten Streuwiesen, erhalten und weiterentwickelt werden können. Freuding seinerseits bedankte sich in seiner Ansprache bei allen Mitarbeitern im Landratsamt sowie beteiligten Landwirten und nicht zuletzt den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Das Preisgeld von 10.000 Euro möchte Freuding für seine Arbeit verwenden. Hintergrund Der Bayerische Umweltpreis wird seit 1985 an Personen oder Gruppen verliehen, die „in besonderem Maße zur Erhaltung und Verbesserung der Umwelt beitragen“ und einen „engen Bezug zu Bayern“ haben. Dazu zählen innovative Projekte im technischen Umweltschutz genauso wie das Beschreiten neuer Wege im Naturschutz und der Umweltbil- dung, dem Klimaschutz, im Bereich des ökologisch nachhaltigen Wirtschaftens oder im Umweltmanagement. Privates ehrenamtliches Engagement wird vorrangig beachtet. Die Preisträger werden aus eingereichten Vorschlägen ausgewählt (Quelle: LfU).

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