"Alle waren nur noch happy"

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Buchloe – Die Sonne spiegelte sich in den goldfarbenen Trompeten. Fesche Musikerinnen in Dirndln und zackige Musikanten in ihren Trachten sorgten zum Abschluss des 59. Bezirksmusikfestes im Allgäu-Schwäbischen Musikbund für einen musikalischen und optischen Höhepunkt, an den sich die Stadt und ihre Bewohner noch lange erinnern werden.

Vor dem großen Festumzug am Sonntag hatten sich alle beteiligten Musikvereine bei Kaiserwetter vor dem Rathausberg versammelt und spielten vor dem Bürgermeister, der Landrätin, vor Bundes- und Landtagsabgeordneten. 

Danach zogen die Musikanten mit klingendem Spiel vom Rathaus über die Bahnhofsstraße zum Festzelt. Dicht an dicht standen die Zuschauer, die sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen wollten. Mike Brenner, Vorsitzender der Stadtkappelle, „war nur noch happy“. Die Stimmung, das Wetter, alles traumhaft, sagte er unserer Zeitung. Die Auswahl Buchloes als Veranstaltungsort des 59. Bezirksmusikfestes war letztlich ein Geburtstagsgeschenk des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes an die Buchloer Stadtmusikanten. Die feiern in diesem Jahr ihr 150-jähriges Jubiläum. Da passte auch das Motto des Musikfestes: „Eine Stadt voll Musik“. 

Höhepunkt und Abschluss des Musikfestes war der Sonntag. Im Festzelt feierten beide Konfessionen einen Festgottesdienst im Zelt mit dem Musikverein Frohsinn Lindenberg. Anschließend trafen sich alle Musikanten zum gemeinsamen Konzert beim Rathaus. Der große Festumzug bildete den Abschluss der fünftägigen Feier. 

Die weiteste Anreise hatte Olivier Chaplet hinter sich. Der Bürgermeister der Städtepartnergemeinde Cesson hatte die 800 Kilometer lange Reise auf sich genommen, um zu sehen, wie seine deutschen Partner feiern. Er wurde nicht enttäuscht und sang vor dem Rathaus auch kräftig mit. 

Es war aber nicht nur der Sonntag, der das Bezirksmusikfest ausmachte. In der Aula des Gymnasiums trafen sich vier Tage lang die Musiker, die an dem Wettbewerb teilnahmen. Im Blickpunkt der Öffentlichkeit standen jedoch die Veranstaltungen im Festzelt. Bereits am Mittwoch hatten sich sechs Musikkapellen aus Weicht, Lindenberg, Holzhausen, Honsolgen, Lamerdingen und Jengen an verschiedenen Orten in Buchloe zu einem Sternmarsch versammelt. Am Immleplatz gaben sie dann ein kleines Standkonzert. Die Lamerdinger Musiker übernahmen dann im Festzelt die musikalische Eröffnung des Bezirksmusikfestes. 

Der Vatertag stand dann im Festzelt ganz im Mittelpunkt der musikalischen Genüsse. Den Freitagabend gestalteten die Troglauer Buam aus der Oberfalz und am Samstag sorgten die Waidigels aus dem Ostallgäu für die Stimmung im Zelt. 

Bürgermeister Josef Schweinberger war ebenfalls happy und er zeigte sich stolz auf die Buchloer, die allen Musikanten einen Superempfang bereitet hatten. Strahlende Gesichter gab es auch bei Landrätin Maria Rita Zinnecker und ihrem Mann, die sich gar nicht an der traumhaften Kulisse satt sehen konnten. Auch Landtagsabgeordnete Angelika Schorer und Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke waren begeistert. Für sie war es ein „Fest der Superlative“. 

Während Buchloes Polizeichef Bernhard Weinberger am Sonntag in Zivil auf der kleinen Ehrentribüne mitsang, tat sein Stellvertreter Markus Dösinger in Uniform zusammen mit einigen Kollegen Dienst. Zu tun hatten sie nicht viel. Markus Dösinger und sein Chef bestätigten dem Kreisbote, dass das 59. Bezirksmusikfest aus ihrer Sicht ohne Missklänge über die Bühne gegangen sei, denn es gab keine gemeldeten Zwischenfälle. 

Die Ergebnisse der Wertungsspiele veröffentlicht der Musikverein Stadtkapelle auf der Homepage unter www.stadtkapelle-buchloe.de.

von Siegfried Spörer

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