Hunderte kommen zu Trauermarsch für getöteten Kaufbeurer

Offizieller Abschied von Devran

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Unter großer Anteilnahme verabschieden sich heute Devrans Familie, Freunde und Bürger Kaufbeurens.
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Unter großer Anteilnahme verabschieden sich heute Devrans Familie, Freunde und Bürger Kaufbeurens.

Ein öffentliches Zeichen der Trauer, aber auch eine Anerkennung für Zivilcourage – das wollten knapp 700 Menschen am heutigen Vormittag in Kaufbeuren setzen.

Sie nahmen mit einem Schweigemarsch offiziell Abschied von Devran H., der vor rund einem Monat vor einer Neugablonzer Gaststätte erstochen worden war (wir berichteten mehrfach). Nach bisherigen Kenntnissen der Polizei wollte der junge Mann als eigentlich Unbeteiligter einen Streit schlichten. 

Am Trauermarsch vom Innovapark zum Gablonzer Haus, dessen Strecke auch am Tatort vorbei führte, nahmen neben Devrans Familie und Neugablonzer Bürgern auch viele Menschen aus umliegenden Städten wie Augsburg oder Ulm teil: „Devran war sehr beliebt, hat sich schon immer für andere eingesetzt“, so ein Freund der Familie. 

Devrans Vater Diyattin H. Betonte, die große Anteilnahme aus Bevölkerung und Freundeskreis „tut gut in dieser Zeit des Schmerzes“. Am Gablonzer Haus verlas Dolmetscher Civan Colak zusammen mit Kaufbeurens 3. Bürgermeister Ernst Holy einen Brief der Familie an die Öffentlichkeit. „Devran musste sterben, weil er sich vor andere stellte. Lasst uns dafür kämpfen, dass sich so etwas nicht wiederholt“, hieß es darin, außerdem: „Wir haben vollstes Vertrauen in die deutsche Justiz, dass der Täter seine gerechte Strafe erhält“. Holy betonte erneut, die Ursache für die Tat habe keine fremdenfeindlichen Hintergründe gehabt, sondern aus dem Streit heraus entstanden. „Dass jemand wegen einer Meinungsverschiedenheit sein Leben lassen muss, ist unbegreiflich“, so Holy.

BVon Michaela Frisch

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