Kinderschutzbund Buchloe erhält Spende aus dem VR-Gewinnsparen

"Gut angelegtes Geld"

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2500 Euro aus dem Spendentopf des VR-Gewinnsparvereins Bayern e.V. gingen an den Kinderschutzbund Buchloe. Regierungsvizepräsident Josef Gediga überreichte den symbolischen Riesenscheck an Martina Winkler-Stoll (v. li.) Xaver Schelle, Josef Gediga, Ulrike Brunke, Kati Wimmer, Armin Meindl und Pamela Zurbuchen.

Buchloe – „Ein gutes Händchen“ bei der Auswahl der Empfänger eines Spendenschecks aus dem VR-Gewinnsparen bescheinigte Xaver Schelle, Vorstandsmitglied der VR-Bank Kaufbeuren-Ostallgäu, der Regierung von Schwaben.

Die hatte den Kinderschutzbund Buchloe ausgewählt. So durfte vor einigen Tagen Kati Wimmer als Vorsitzende des Kinderschutzbundes einen Scheck in Höhe von 2500 Euro aus den Händen von Regierungsvizepräsident Josef Gediga entgegen nehmen. 

Der Buchloer Verein engagiert sich mit rund 40 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in vielfältiger Weise zu den Themen „rund um das Kind“. Kati Wimmer und ihre Kolleginnen freuten sich über die unerwartete Spende. „Wir sind auch Anlaufstelle für Mütter und Väter“, sagte Wimmer und skizzierte die umfangreichen ehrenamtlichen Aufgaben des Kinderschutzbundes. 

Die Angebotspalette reiche vom regelmäßigen Stilltreff für Mütter über Beratungen am Telefon bis hin zur Organisation von Elternforen und Gesprächskreisen. Neu hinzu gekommen sei das Projekt „Familienpaten“, ein Angebot, das sich an Familien in besonderen Krisensituationen richte, sagte Vorsitzende Kati Wimmer. 

Regierungsvizepräsident Josef Gediga hob hervor, dass man mit den Spenden aus den VR-Gewinnspielen vor allem das Engagement von ehrenamtlichen Organisationen anerkennen und stärken wolle. „Diese Aktionen sollen Ansporn auch für Andere sein, um das Ehrenamt zu fördern“ sagte der Regierungsvizepräsident. 

Insgesamt 25000 Euro seien in den Regierungsbezirken Schwabens an zehn verschiedene Organisationen überörtlich ausgeschüttet worden, berichtete Armin Meindl in seiner Funktion als Kreisverbandsvorsitzender der Volksbanken und Raiffeisenbank im Ostallgäu und Kaufbeuren. Auch er betonte, man wolle mit den Erlösen aus dem VR-Gewinnsparen das Ehrenamt würdigen. „Man kriegt oft gar nicht mit, wie viele ehrenamtliche Organisationen es gibt“, sagte Meindl. „Das Geld ist wirklich gut angelegt“, resümierte Vorstandsmitglied Xaver Schelle von der VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu. 

Knapp vier Millionen Lose werden jeden Monat verkauft. Das Los kostet fünf Euro, davon geht jeweils ein Euro in den Spendentopf des VR-Gewinnsparvereins Bayern e.V.. Über die Verteilung der Spenden entscheiden aber nicht VR-Banken, sondern laut Staatsvertrag die Regierungen. Insgesamt seien in ganz Bayern im Jahr 2013 auf diesem Weg zwölf Millionen Euro wohltätigen Zwecken zugeführt worden. Wer auf diese Weise spart, unterstützt nicht nur soziale Einrichtungen sondern kann auch gewinnen: Autos, aber auch Reisen oder Wellness-Urlaube. von Siegfried Spörer

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