Ein Klassiker zum Jubiläum

„Romeo und Julia“ gilt als größte Liebesgeschichte aller Zeiten. In verschiedensten Versionen und auf unterschiedlichsten Bühnen ist das Stück in über vier Jahrhunderten inszeniert worden. Jetzt brachte die Buchloer Kolping-Bühne zum 100-jährigen Bestehen der Kolpingsfamilie eine jugendlich-mitreißende Fassung von Manfred Dempf zur Aufführung.

Regisseur Dempf hatte die Handlung „ins Heute übersetzt“ und vor allem Monologe und kleinere Szenen stark gekürzt. Dass das Stück nicht mehr in Verona spielt, zeigten Bilder aus Buchloe und Umgebung, die auf die Bühne projiziert wurden. Die anfängliche Teenagerkomödie, in der geliebt, gealbert und geschmachtet wurde, schlug in eine furchtbare Tragödie um. Dabei überzeugten nicht nur die beiden hormongesteuerten Heranwachsenden Romeo (Lukas Dempf) und Julia (Julia Melchert). Die Gefühle und Emotionen wurde durch eine von Matthias Preisinger eigens komponierte Bühnenmusik unterstrichen. Als sich der Vorhang nach der Versöhnung der Eltern in der Gruft schloss war es so still, dass man eine Stecknadel fallen hören konnte. Das Publikum war so hingerissen, dass es erst nach Minuten eine „Standing Ovation“ ausbrach. Weitere Aufführungen Weitere Vorstellungen sind noch am Samstag, 14., Freitag, 20., Samstag, 21., Freitag, 27. und am Samstag, 28. November; jeweils um 20 Uhr im Kolpinghaus Buchloe. Karten gibt es noch bei Karlheinz Nusser unter Tel. 08241/6363.

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