Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie Kaufbeuren

"Lernen von Adolf Kolping"

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Gruppenbild mit Dame: Präses Bernhard Waltner (v. li.), Klaus Höpp, Alexander Bartsch, Guido und Uschi Moser sowie Anton Osswald.

Kaufbeuren – „Von Kolping kann man lernen: Wach bleiben, den Blick neu schärfen und bewahren für die Menschen. Er war verwurzelt in Gott und stand mitten im Leben.“

Das war eine der Kernbotschaften von Stadtpfarrer Bernhard Waltner im Gottesdienst in der Josefskapelle im Haus der Pfarreiverwaltung St. Martin. Die Messfeier bildete den Auftakt zu der sich anschließenden Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie Kaufbeuren. Neben Rechenschaftsberichten standen außerhalb der vorgesehenen Amtszeit auch Neuwahlen für Teile des Vorstandes auf der Tagesordnung. 

Rund 50 von aktuell 243 Mitglieder waren der Einladung ins Kolpinghaus gefolgt. Vorsitzender Klaus Höpp gab einen Rückblick auf das vergangene Jahr: Besichtigungen von Kirchen, Museen und Unternehmen, gesellige Veranstaltungen wie Fasching, Lagerleben und Sommerfest, aber auch sportliche Aktivitäten und Sammlungen sowie Vorträge in den Monatsversammlungen hatten das Vereinsleben bestimmt. Michael Schneider informierte über die im letzten Jahr durchgeführten Reisen nach Amsterdam und zur Landesgarten- schau sowie über Aktivitäten mit den Partnern in Szombathely. 

Anton Osswald berichtete über die Unternehmungen der Senioren-Gruppe. Der Vorsitzende dankte seinem Stellvertreter Anton Osswald für die über 50-jährige Tätigkeit und großartige Unterstützung in der Vereinsarbeit und ernannte ihn im Namen des Vorstandes zum Ehrenvorsitzenden. 

Der Rücktritt von Klaus Höpp 

Sichtlich bewegt bat Klaus Höpp um Verständnis für seinen Rücktritt vom Amt des Vorsitzenden aus gesundheitlichen Gründen. Er habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht und bedankte sich für die Unterstützung während seiner achtjährigen Tätigkeit als Vorsitzender bei seinem gesamten Vorstand, insbesondere aber auch bei seiner Ehefrau Sabine und seinem Sohn Johannes. „Es fällt uns schwer, dich einfach gehen zu lassen“, so der stellvertretende Vorsitzende Guido Moser bei der Verabschiedung von Höpp. 

Dieser habe sich in vielfacher Form verewigt: der Wiederbelebung des Faschings und des Kath-reintanzes, mit der Teilnahme am Lagerleben aber auch durch eine gute Darstellung der Kolpingsfamilie in der Öffentlichkeit. Hinzu kämen Reno- vierungen und die Verankerung des Vereins in den jetzigen Räumlichkeiten. Moser bedankte sich für die geleistete Arbeit und mit den Worten: „Wir lassen dich in die Luft gehen“ überreichte er einen Gutschein für eine Ballonfahrt. 

Wahlen 

Die anstehenden Wahlen führte der Regionalbeauftragte Theo Lehner vom Diözesanverband aus Augsburg durch. Zum Präses der Kolpingsfamilie wurde Stadtpfarrer Bernhard Waltner gewählt, der sich nach eigenen Worten „seit dem Zivildienst mit Kolping verbunden fühlt“. Nachfolger von Alexander Bartsch als Schatzmeister wurde Uschi Moser, als Kassenprüfer fungieren Gabi Fleschhut und Ottmar Maier. Das Amt des 1. Vorsitzenden bleibt bis zur routinemäßigen Wahl des Gesamtvorstandes im nächsten Jahr vakant, die Vereinsführung liegt bis dahin in den Händen von Anton Osswald und Guido Moser. 

Vormundschaften gesucht 

Gerhard Scholze vom Kolping-Bildungswerk machte auf die Problematik minderjähriger Asylbewerber aufmerksam. Er bat um Unterstützung in Form der Übernahme von Vormundschaften für die etwa 15- bis 18-jährigen, die später in eine Patenschaft einmünden könnten. Gesucht würden auch gebrauchte Fahrräder und Inline-Skater. In einem Schlusswort freute sich der neue Präses auf die zukünftige Aufgabe: „Ich gehe gerne den Weg mit Ihnen zusammen.“ Traditionell endete die Versammlung mit dem gemeinsamen Singen des Kolpingliedes.

von Wolfgang Becker

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