Marktoberdorf in Zahlen

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144 Marktoberdorfer erblickten 2015 das Licht der Welt. Beliebte Namen waren dabei Sophie (3), Annika (2) und Marie (2) bei den Mädchen, sowie Leon (5), Emil (3) und Fabian (3) bei den Jungen.

Marktoberdorf – Wer, wo und vor allem wie viele? Solche Fragen beantwortet das Einwohnermeldeamt gern und macht aus reiner Statistik buntes Marktoberdorfer Leben. Der beliebteste Jungenname im letzten Jahr zum Beispiel ist Leon und hat immerhin fünf Elternpaare dazu bewogen, ihren jüngsten Nachwuchs so zu nennen.

Diese fünf kleinen Marktoberdorfer kamen im letzten Jahr zur Welt ebenso wie weitere 71 Jungen und 68 Mädchen. Die meisten der 144 neuen Erdenbewohner erblickten in den Kliniken in Kaufbeuren (63) und in Kempten (57) das Licht der Welt, jeweils sieben wurden in Füssen und Schongau geboren. Und fünf Mütter bekamen ihr Kind zuhause, in Marktoberdorf also. Bleibt die Frage nach dem beliebtesten Mädchennamen unter den Neugeborenen: Es ist Sophie beziehungsweise Sophia, denn für diesen klassisch-schönen Namen entschieden sich drei Elternpaare.

Beurkundet hat das Standesamt auch die Sterbefälle in der Kreisstadt. Demnach sind 194 Marktoberdorfer, 101 Männer und 93 Frauen, im vergangenen Jahr gestorben.

Insgesamt leben genau 18.266 Menschen zum Stichtag, dem 31. Dezember 2015 in der Ostallgäuer Stadt, unter ihnen insgesamt 76 verschiedene Nationalitäten. Zählt man auch die Menschen mit Nebenwohnungen dazu, dann steigt die Einwohnerzahl auf knapp 19.000 Menschen (genau 18.946 Menschen).

Heiraten im Bauerngarten 

Hätten Sie es gedacht? Der Dezember war im Jahr 2015 der beliebteste Monat für Paare, sich das Ja-Wort zu geben. 14 Trauungen verzeichnete das Standesamt im letzten Monat des vergangenen Jahres, gefolgt vom Wonnemonat Mai, dem Juli und dem Oktober mit jeweils zehn Hochzeiten.

Insgesamt heirateten 85 Paare, eine Lebenspartnerschaft von zwei Frauen wurde außerdem geschlossen. Die Brautpaare bevorzugten dabei immer öfter ungewöhnliche Lokalitäten. Besonders beliebt der Bauerngarten des Heimatmuseums: 14 Paare gaben sich dort das Ja-Wort. Acht Trauungen arrangierte das Standesamt bei Kerzenschein, zwei im Künstlerhaus und eine am Ettwieser Weiher.

Was die örtliche Statistik außerdem verrät, ist die Zahl derjenigen, die von außerhalb Marktoberdorf als ihren Ort zum Heiraten wählten. 16 der 85 Paare kamen mitunter von weither, um sich gerade hier trauen zu lassen. Unter den Heiratenden waren bei 65 Paaren beide ledig, 20 Partner heirateten zum wiederholten Mal und 69 Paare bestimmten gemeinsame Ehenamen, die meisten (67) den Namen des Mannes. Außerdem verzeichnet die Behörde vier neue Doppelnamen in der Kreisstadt.

Auch die Zahl der Kirchenaustritte ist dort vermerkt. 98 Menschen entschieden sich, aus der katholischen (71) sowie evangelischen (27) Gemeinde auszutreten.

von Angelika Hirschberg

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