Alpenjazz und Löwenkraft

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Festreden zum 25. Geburtstag des Lions Club Marktoberdorf, hier Präsident Dr. Peter Seidel am Rednerpult, gingen hochkarätigem Alpenjazz voraus.

Marktoberdorf – Es war wohl die Vorfreude auf einen Jazz- Frühschoppen höchster Güte, die die Festredner veranlasste, sich beim offiziellen Teil zum 25-jährigen Jubiläum des Lions Clubs Marktoberdorf kurz zu fassen.

Von Glückwünschen dennoch reich überschüttet, starteten die Jubilare, Gäste und Besucher am vergangenen Sonntag in ein Geburtstagsfest der besonderen Art, das den Club erneut auch als Förderer der Kultur am Ort ins rechte Licht rückte. Matthias Schriefl und Band sowie die Unterbiberger Hofmusik begeisterten mit ihrer Mischung aus Volksmusik und Jazz, ihrem Mix aus Alphorn und Saxophon, aus vogelwild und gediegen das Marktoberdorfer Publikum, das in Scharen der Einladung des Lions Clubs in die Musikakademie gefolgt war. 

Zunächst begrüßte Lions-Präsident Dr. Peter Seidel die Festgäste, unter ihnen Markt- oberdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell, Landrätin Maria Rita Zinnecker sowie Landtagsabgeordnete Angelika Schorer. 

Seidel ging auf die 25-jährige Geschichte des Helferclubs in Marktoberdorf ein und würdigte die Arbeit der Gründungsmitglieder, die zum großen Teil selbst anwesend waren. Im Jahr 1990 war der Marktoberdorfer Club mit Gründungspräsident Dr. Wolfgang Hilscher senior aus der Füssener Lions-Vereinigung hervorgegangen. 

Dr. Günther Fröhlich, Josef Fumian, Werner Hofmann, Herbert Keppler, Rupert Mößmer, Dieter Riefler, Erhard Schäfer und Carl Singer waren unter den 21 Gründungsmitgliedern und sind heute noch dem Club und seinem Ziel treu. Seit jeher – weltweit seit 1917 – agieren die Lions getreu dem Motto „we serve“ (wir dienen). 

„Ob in Kinder- und Jugendprojekten, in der Seniorenbetreuung oder in der Lebenshilfe. Neben sozialen Zielen fördern Lions auch kulturelle Projekte und setzen sich für Völkerverständigung, Toleranz und Bildung ein“, so Festredner Hans Ludwig Rau, Vizegovernor des Districts Bayern Süd. 

Der Lions Club helfe, wenn Menschen durchs soziale Netz fallen, beschrieb Bürgermeister Wolfgang Hell die Aktivitäten der Vereinigung vor Ort. Sie sei ein Segen auch für das kulturelle Leben in der Kreisstadt. „Der Löwe steht für Mut, Tatkraft und Treue“, lobte das Stadtoberhaupt. 

Eigenschaften, die er dem Club auch für die nächsten 25 Jahre wünsche. Landrätin Zinnecker hob das wohltätige Engagement der Clubmitglieder hervor, die „Kontrapunkte gegen den Egoismus der Gesellschaft setzten“. 

Erst kürzlich hätte der Lions Club Marktoberdorf 3000 Euro für die Flüchtlingshilfe gespendet, berichtete die Kreischefin. Hans Ludwig Rau überbrachte die Glückwünsche des Lions Districts und hob die Arbeit der über 50.000 Lions Club-Mitglieder in ganz Deutschland hervor.

von Angelika Hirschberg

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