Auch besseres Erscheinungsbild

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Unter anderem Querungshilfen bieten jetzt mehr Sicherheit bei der Kaubeurener Straße.

Marktoberdorf – Nach knapp neun Monaten Bauzeit wurde vergangene Woche mit einem kleinen Festakt der Ausbau der Kaufbeurener Straße in Marktoberdorf (B16) offiziell freigegeben.

Mit einem Investitionsvolumen von einer Million Euro wurden auf einer Länge von zwei Kilometern der Fahrbahnbelag erneuert und durch verschiedene bauliche Maßnahmen die Verkehrssicherheit an der vielbefahrenen Straße verbessert. Dazu zählen der nachträgliche Anbau eines rund 1,3 Kilometer langen Geh- und Radwegs, zwei neue Querungshilfen und die Erneuerung der Straßenbeleuchtung. „Durch den Ausbau erhält die Kaufbeurener Straße als eine der zentralen Verkehrsachsen Marktoberdorfs ein zeitgemäßes und attraktives Gesicht“, erklärte der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) anlässlich der Verkehrsfreigabe. 

Der Bund stellte für die Baumaßnahme an der B16 Mittel in Höhe von rund 540.000 Euro zur Verfügung. Diese wurden für den Geh- und Radwegebau und die Instandsetzung der Fahrbahndecke verwendet. Die restlichen Kosten teilten sich die Stadt Marktoberdorf und der Freistaat Bayern. „Die Stadt Marktoberdorf ist eine von fünf Kommunen im Ostallgäu, die Fördermittel aus dem von Bund und Freistaat finanzierten Programm zum nachträglichen Anbau von Radwegen an Bundes- und Staatsstraßen erhält“, erläuterte Stracke. „Mit dem nun durchgängigen Geh- und Radweg entlang der Kaufbeurener Straße verbessert sich nicht nur das Radwegenetz in Markt­oberdorf, sondern vor allem die Verkehrssicherheit. Das kommt allen Verkehrsteilnehmern zugute, den Radlern, den Fußgängern, aber auch den Autofahrern. Denn die Verkehrsbelastung mit fast 12.000 Kfz täglich ist hier sehr hoch“, meinte Stracke. 

Landrätin Maria Rita Zinnecker freute sich gleichfalls über die gelungene Maßnahme und betonte, dass das Ostallgäu über ein sehr gut ausgebautes und attraktives Radwegenetz verfüge. Das wüssten nicht nur die Einheimischen zu schätzen, sondern auch die vielen Urlauber in der Region. Marktoberdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell hob während der offiziellen Freigabe insbesondere den Bau der beiden Querungshilfen und die Verbesserung der Straßenbeleuchtung hervor. „Gerade für ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen oder Eltern mit Kinderwagen sind die Querungshilfen deutlichere Erleichterungen, um die Kaufbeurener Straße einfacherer und sicherer zu überqueren. Insgesamt hat sich durch die Gesamtmaßnahme das optische Erscheinungsbild der Kaufbeurener Straße spürbar erhöht. Das tut einfach gut“, zeigte sich Hell überzeugt. 

Stracke und Hell bedankten sich beim Staatlichen Bauamt Kempten für die gelungene Umsetzung der Baumaßnahmen und bei den ausführenden Unternehmen für die schnelle und reibungslose Ausführung. „Der Ausbau der Kaufbeurener Straße ist ein positives Beispiel für die gelungene Zusammenarbeit zwischen dem Bund und der Stadt Marktoberdorf“, betonten die beiden Politiker abschließend.

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