Wirtschaft

Engagement für Jugend und Ausbildung

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Übergabe des Hebekissen-Labyrinths: Fabian Lutz (v. li., Azubi im 2. Lehrjahr), Marius Dörfler (Azubi im 2. Lehrjahr), Klaus Grosch (Kreisjugendfeuerwehrwart), Daniel Keppeler (Ausbildungsleiter), Markus Barnsteiner (Kreisbrandrat), Adrian Egermann (Azubi im 2. Lehrjahr), Günther Klingler (Geschäftsführer Mayr Antriebstechnik), Thomas Waldmann (Ausbildungsleiter), Thomas Reisach (Azubi im 2. Lehrjahr), Lukas Lenz (Azubi im 2. Lehrjahr).

Mauerstetten – Die Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr ist dem Mauerstettener Maschinenbau-Unternehmen Mayr Antriebstechnik von jeher ein besonderes Anliegen. Daher haben Auszubildende nun in der hauseignen Lehrwerkstatt ein Hebekissen-Labyrinth für die Kreisjugendfeuerwehr gefertigt.

Zum Einsatz kommen soll das Labyrinth bei Aktionstagen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit, aber auch zum Üben für die Jugendfeuerwehr. Mit dieser Spende beteiligt sich der Betrieb zudem an der VDMA-Aktionswoche „Wir unternehmen was“.

„Das Hebekissen-Labyrinth ist 1,60 auf 1,60 Meter groß und wiegt in etwa 50 Kilogramm“, erklärt Lukas Lenz, Auszubildender im zweiten Lehrjahr bei Mayr Antriebstechnik. Unter Anleitung von Ausbildungsleiter Thomas Waldmann hatten er und fünf weitere Azubis das Labyrinth in der Lehrwerkstatt selbst gefertigt. Es besteht aus einer Siebdruckplatte mit Boschprofilen. „Die Wände des Labyrinths formen den Schriftzug ‚Mayr‘ und ‚FF‘ für Freiwillige Feuerwehr“, ergänzt Lenz stolz. „Wir sind schon gespannt, das Labyrinth einmal live auszuprobieren.“ „Das erste Mal können wir das Labyrinth gleich am Kreisjugendfeuerwehrtag in Buchloe am kommenden Samstag, den 24. September, nutzen“, freut sich Kreisjugendfeuerwehrwart Klaus Grosch aus Füssen. „Wir zeigen damit wie fein die Technik der Hebekissen ist. Solche Hebekissen funktionieren mit Druckluft und können im Ernstfall große Massen anheben, zum Beispiel um Personen nach Autounfällen oder aus eingestürzten Gebäuden zu befreien. Über Pneumatikventile kann man die Kissen steuern, also heben und senken.“ Und so funktioniert auch das Labyrinth: Es wird auf vier Hebekissen gelegt, eines auf jeder Seite. Durch gezieltes Heben und Senken der Kissen müssen die Spieler versuchen, eine Kugel etwa in der Größe eines Golfballs durch das Labyrinth zu führen.

Zusammenarbeit mit Freiwilliger Feuerwehr

In Mauerstetten setzen Freiwillige Feuerwehr und Mayr Antriebstechnik seit Jahrzehnten auf eine gute Zusammenarbeit und unterstützen sich gegenseitig. „Viele unserer Mitarbeiter sind in der Freiwilligen Feuerwehr im Landkreis aktiv, allein sechs in Mauerstetten“, erzählt Geschäftsführer Günther Klingler, selbst aktiver Feuerwehrmann in Oberostendorf. Alle ein bis zwei Jahre führt das Unternehmen gemeinsam mit der Feuerwehrführung Betriebsbegehungen durch, alle zwei bis drei Jahre finden große Einsatzübungen zusammen mit der örtlichen Feuerwehr sowie den Feuerwehren umliegender Gemeinden statt.

Kreisbrandrat Markus Barnsteiner bezeichnet die Zusammenarbeit als Win-win-Situation für beide Seiten: „Durch die gemeinsamen Großübungen kennt die Feuerwehr die Örtlichkeiten für den Ernstfall, weiß um besondere Gefahrenpotenziale und findet sich schnell zurecht. Daneben profitiert auch jeder einzelne Teilnehmer von der praktischen Übung in einem großen Firmenkomplex und kann Erfahrungen sammeln.“ Aber auch über die gemeinsamen Übungen hinaus, stellt Mayr Antriebstechnik der Freiwilligen Feuerwehr Mauerstetten das Firmengelände zum Üben zur Verfügung und unterstützt mit Ausrüstungsgegenständen und Material. Im Löschgruppenfahrzeug 16/12 kommt mit einem tendo-PM Gleichstromantrieb sogar ein Produkt des Unternehmens zum Einsatz.

„Wir unternehmen was“

Mit der Spende an die Kreisjugendfeuerwehr beteiligt sich Mayr Antriebstechnik zudem an der Aktionswoche „Wir unternehmen was“ des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) vom 19. bis 23. September. Die Aktionswoche wurde 2014 ins Leben gerufen und steht unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Sie hat zum Ziel die Übernahme unternehmerischer Verantwortung, neudeutsch „Corporate Social Responsibility“, zu bündeln und für eine breite Öffentlichkeit sichtbar zu machen. „Unternehmerisches Engagement ist für uns selbstverständlich und wird längst gelebt – auch bevor Corporate Social Responsibility zum Modewort wurde“, betont Günther Klingler. „Die Förderung gemeinnütziger Arbeit und ehrenamtlichen Engagements genauso wie die Unterstützung der Jugend und Ausbildung sind uns dabei ein besonderes Anliegen.“

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