Mehr Geld als erwartet

Rund 9,2 Millionen Euro an Fördergeldern des Freistaates Bayern sollen für den Neubau des Gymnasiums in Buchloe fließen. „Diese Zusage teilte jetzt die Regierung von Schwaben mit“, erklärte Susanne Kettemer, Pressesprecherin des Landratsamtes.

Bei Gesamtkosten für den Schulneubau mit Zweifach-Sporthalle und Außensportanlagen von 22,5 Millionen Euro beträgt die in Aussicht gestellte staatliche Förderquote rund 41 Prozent. Landrat Johann Fleschhut zeigte sich erfreut über die gute Nachricht aus Augsburg. „Insgesamt hatten wir acht Millionen Euro an staatlicher Förderung für das Schulprojekt im Finanzplan. Die Erhöhung gibt uns mehr Luft und verringert die Nettokreditaufnahme spürbar “, so der Landkreischef. Zudem dankte er der Regierung für die „positive Begleitung“ des ersten ÖPP- Schul- bauprojekts in Schwaben. Wie bereits in der Vergangenheit berichtet, wird das Gymnasium Buchloe im Wege der Öffentlich-Privaten-Partnerschaft (ÖPP) durch die Firma Reisch aus Bad Saulgau errichtet. Zudem wird das mittelständische Unternehmen die Liegenschaft nach ihrer voraussichtlichen Fertigstellung im August des kommenden Jahres für einen Zeitraum von 20 Jahren betreiben. Die bayerische Landesregierung hatte bereits im Februar die nötige Unbedenklichkeitsbescheinigung als Voraussetzung zur Unterzeichnung des Projektvertrages erteilt. Nun stimmte die Förderbehörde auch dem vorzeitigen Beginn der Maßnahme zu. Seit März rollen nun bereits die Bagger auf der Buchloer Baustelle. Bei dem engen Zeitplan von rund 15 Monaten müssen alle Rädchen ineinander greifen, um die Übergabe der Schule an den Landkreis termingerecht zu realisieren.

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