Positive Entwicklung: Jahreshauptversammlung der Kaufbeurer Initiative

"Verein steht auf gesunden Füßen"

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Als kleine Anerkennung erhielt Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse vom KI Vorsitzenden Bürgermeister Ernst Holy die neu geschaffene Vereinsanstecknadel.

Kaufbeuren – Sie ist gut besucht gewesen, die Jahreshauptversammlung der Kaufbeurer Initiative (KI) im Gasthaus Belfort. 

Auch OB Stefan Bosse war gekommen und lobte die KI als „geschätzte“ und „beachtete“ Fraktion im Kaufbeurer Stadtrat, die stets eine „klare“ politische Meinung vertrete, sich aber auch sozial und kulturell um die Belange der Bürger kümmere und dadurch „der Stadt gut tue“.

KI Vorsitzender Ernst Holy stellte zu Beginn seiner Ausführungen fest, dass man stets genau wisse, "wohin man wolle und was man wolle". So seien die „Lebende Krippe“ in der Märzenburg oder der eigene Stand beim Lagerleben des Tänzelfestes zwei typische Beispiele für Veranstaltungen, bei denen die KI jedes Jahr in Erscheinung trete und mit dem erwirtschafteten Überschuss an Einnahmen Hilfsbedürftige aus Stadt und Land unterstützen könne. So soll in diesem Jahr durch die „Lebende Krippe“ schwerpunktmäßig das Crescentia-Kloster unter- stützt werden. Sichtlich erleichtert zeigte sich Ernst Holy darüber, dass sich die Probleme das Baugebiet „Hirschzell“ betreffend „in Wohlgefallen aufgelöst“ hätten. 

Auch bezüglich „Eisstadion“ und „Klinikum“ sei man mittlerweile „auf einem guten Weg“. Eine gewisse Problematik sehe Holy in der augenblicklich recht angespannten Flüchtlings- und Asylsituation. Auch finanziell steht der KI-Verein gut dar, wie Schatzmeisters Günther Seydel erklärte. Der Mitgliederstand blieb konstant bei 170 Personen und die Zahlen der Buchhaltung bestätigten den Anwesenden, dass der Verein hervorragend geführt und „auf gesunden Füßen steht“. In der Vorschau auf das Vereinsjahr 2015/2016 wurden die bereits feststehenden Termine, wie Lagerleben und Stammtischzusammenkünfte bekannt gegeben. Das KI-Fest soll im kommenden Jahr am 9. Juli stattfinden und die 25. Lebende Krippe am 17. und 18. Dezember 2016. Beim Punkt „Verschiedenes“ nutzten zahlreiche Mitglieder die Anwesenheit von OB Bosse, um sich über die sich auch in Kaufbeuren abzeichnenden Flüchtlingsprobleme zu informieren. 

Man versuche, so Bosse, „das Ganze so geräuschlos wie möglich über die Bühne zu bringen“, obwohl im Rathaus oftmals „Land unter“ herrsche. Viele Ämter seien völlig am Limit und so würden sich zum Teil – wie beispielsweise im Sozialamt – zu bestimmten Zeiten nahezu chaotische Zustände ergeben. Man tue aber alles menschenmögliche um die sich daraus ergebenden Situationen zu meistern. Große Schwierigkeiten brächten laut Bosse vor allen Dingen die verschiedenen ethnischen Kulturkreise der Flüchtlinge, was eine Eingliederung sehr erschwere. Mit einer „Megachance“ für alle könne deshalb kaum gerechnet werden. Trotzdem werde vonseiten der Stadt alles unternommen, um die gestellten Aufgaben und Herausforderungen zu erfüllen. 

In diesem Zusammenhang dankte Holy zum Abschluss Kaufbeurens Stadtoberhaupt für den bisherigen „Rieseneinsatz“ und betonte, dass man in Stefan Bosse „den richtigen Mann an der Spitze Kaufbeurens habe“. Als kleine Anerkennung überreichte der KI Vorsitzende OB Bosse die neu geschaffene KI-Anstecknadel und wünschte ihm für die Zukunft eine stets „glückliche Hand“ für sicherlich noch viele schwerwiegende Entscheidungen.

Von Klaus Dieter Körber

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