Gemeinsame Mensa

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Im Zuge der Erweiterung der Konradin Schule wird der rechte Gebäudeteil zur Mensa umgebaut. Der bisherige Schulgarten (hinter dem Zaun) wird ebenfalls verbaut.

Kaufbeuren – An die Sophie-La-Roche Realschule und die Konradin Grundschule werden neue Anforderungen gestellt. So fordert das geänderte Schulsystem für Ganztagsschulen mit Mittagsbetreuung zusätzliche Räume und eine Mensa.

Der Bauausschuss gab vergangene Woche grünes Licht für die Ausschreibung notwendiger Planungsleistungen für die Erweiterung mit Kosten von rund 2,1 Millionen Euro. Einstimmig beauftragten die Mitglieder die Verwaltung, das exakte Raumprogramm zu erarbeiten, mit der Förderbehörde abzustimmen und dem Stadtrat vorzulegen. 2018 soll dann gebaut werden.

Damit die Grundschüler auf dem Gelände ihrer Schule bleiben können, wurde die Konradin Grundschule als Standort für die Mensa festgelegt. Die Realschüler könnten sich „durchaus selbstständig auf dem Nachbargelände bewegen“, waren sich Schulamt und Verwaltung vorab einig. Während die Realschule laut Finanzreferent Markus Pferner nicht mit einem Anstieg der Schülerzahlen, die das Mittagsangebot nutzen möchten (derzeit 50 Jugendliche), rechnet, geht die Grundschulleitung davon aus, dass aus den derzeit 110 Kindern, die mittags mit einem warmen Essen versorgt und nachmittags betreut werden, mittel- bis langfristig 170 werden. Momentan erhalten sie das Essen noch im Pfarrsaal von St. Peter und Paul in einem Dreischichtbetrieb.

Von den zwei erarbeiteten Varianten – der Mittagsbetreuung mit einer Mensa als Neubau an der Turnhalle angegliedert, oder der Schaffung einer Mittagsbetreuung im Süden des Bestandsgebäudes mit externem Zugang für die Realschule – wurde letztere sowohl von der Verwaltung und der Schulleitung als auch von den Ausschussmitgliedern befürwortet. Diese Variante sieht zudem vor, neue Klassenräume zu bauen, um die entfallenden Räume beim Umbau im Bestandsgebäude zu kompensieren. Hinzu kommen eine Küche und Toiletten. Die maroden Fassadenflächen werden bereichsweise zu Innenwänden abgeändert. Einen besonderen Vorteil dieser Variante sieht die Grundschulleitung – neben den kurzen Wegen für die Grundschüler – darin, dass der Speisesaal bei Bedarf flexibel erweitert werden könnte. Momentan wird das Areal noch als Schulgarten genutzt.

Über die Höhe der Förderung seitens der Regierung von Schwaben konnte Pferner noch keine genauen Aussagen treffen, allerdings liege der Fördersatz bei 61 Prozent.

von Martina Staudinger

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