Tatwaffen in Wohnung gefunden

Schneller Ermittlungserfolg: Ein Räuber in Haft

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Der Kripo gelang ein schneller Ermittlungserfolg.

Kaufbeuren - Der Kaufbeurer Polizei gelang nach einem bewaffneten Raubüberfall auf eine Spielothek ein schneller Ermittlungserfolg: Ein Tatverdächtiger sitzt in Haft; die mutmaßlichen Tatwaffen, ein Teil der Beute und andere Beweismittel wurden sichergestellt.

Am vergangenen Samstag, den 23. April gegen 3.40 Uhr haben zwei maskierte Männer eine Spielothek in Neugablonz ausgeraubt. Einer der Beiden hatte sich in der Spielothek versteckt, während der andere vor dem Gebäude wartete. Es kam laut Polizei zu einem Gerangel zwischen den drei Personen, bei dem der 66-jährige Betreiber der Spielothek leicht verletzt wurde. Unter Vorhalt einer Pistole und einer Machete sei der Mann gezwungen worden, den Kasseninhalt der Spielothek heraus zu geben. Danach gelang den Tätern mit dem geraubten Bargeld unerkannt die Flucht. Die eingeleitete Fahndung blieb zunächst ohne Erfolg. Die Kriminalpolizei begann noch in der Nacht mit ihren Ermittlungen.

Unabhängig von diesem Raubüberfall durchsuchte die Polizei am Nachmittag eine Neugablonzer Wohnung, da der Verdacht eines Rauschgiftverstoßes vorlag. Die Beamten trafen in dieser Wohnung vier Männer an, von denen einer unerkannt flüchtete. Im Rahmen der Durchsuchung wurde nicht nur eine geringe Menge Marihuana gefunden, sondern in einem Versteck auch eine Schreckschusspistole, eine Machete und andere Beweismittel zum Raubüberfall der vorausgegangenen Nacht.

Die fortgeführten Ermittlungen der Kripo erhärteten den Tatverdacht gegen den 21-jährigen Wohnungsinhaber. Der polizeibekannte Tatverdächtige wurde gestern auf Anordnung der Kemptener Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Kempten vorgeführt. Da dieser wegen dringenden Tatverdachts einen Untersuchungshaftbefehl erließ, sitzt der Kaufbeurer derzeit in einer Justizvollzugsanstalt ein.

Inwieweit der noch unbekannte geflüchtete, sowie die beiden anderen Männer im Alter von 18 und 19 Jahren mit dem Raubüberfall in Verbindung gebracht werden können, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei Kaufbeuren.

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