Noch heller und schöner zum Fest

Die Festbeleuchtung zu Weihnachten soll auf Initiative von der Aktionsgemeinschaft Attratives Kaufbeuren und der Stadt zukünftig weiter ausgebaut werden. Foto: Archiv

Die Aktionsgemeinschaft Attraktives Kaufbeuren (AK) und die Stadt will die Weihnachtsbeleuchtung in der Kaufbeurer Altstadt in den kommenden Jahren weiter ausbauen und auch verschönern. Gemeinsam hatte man ein Konzept entwickelt, das bezahlbar ist und für alle Beteiligten ein Anreiz sein soll. Was konkret geplant ist, wurde in der jüngsten Sitzung des Verwaltungsausschusses der Stadt vorgestellt.

Auf Initiative der AK, sollen demnach jeweils einzelne Straßenzüge, die bislang über keine oder ausbaufähige Weihnachtsbeleuchtung verfügen, mit einer 50-prozentigen Bezuschussung unterstützt werden. Dafür stellt die Aktionsgemeinschaft rund 30000 Euro zur Verfügung. Zum Beleuchtungskonzept gehört neben den sogenannten Überspannungen auch die vorgesehenen sechs „Eingangsmotive“, die an den Haupteingangsbereichen zur Altstadt angebracht werden sollen. Um ein durchgängiges Bild zu erzeugen, sollen diese aber nur gefördert werden, wenn dahinter auch tatsächlich Überspannungen des Straßenzuges erfolgen, erklärte Peter Igel von der Abteilung Wirtschaftsförderung und Marketing der Stadt. Darüber hinaus sollen Zuschüsse der Stadt das Angebot noch attraktiver machen, denn die Anschaffungskosten der „Eingangsmotive“ mit Leuchtmitteln belaufen sich laut Igel auf rund 4000 Euro und sind damit deutlich teurer als die Einzelüberspannungen mit drei bis vier Sternen, die mit rund 1300 Euro zu Buche schlagen. „Im Gespräch mit den Händlern des Rosentals und der Pfarrgasse hat sich gezeigt, dass die gemeinschaftliche Finanzierung der ‘Eingangsmotive’ die Geschäftsleute beziehungsweise Eigentümergemeinschaft vor Probleme stellt“, sagte Igel. Daher sollen die Investitionen in die „Eingangmotive“ mit 30 Prozent von städtischer Seite bezuschusst werden. Der Verwaltungsrat stimmte dieser Förderung jedenfalls zu. Zusammen mit der Förderung durch die AK müssten die Geschäftsinhaber somit lediglich 20 Prozent für die Anschaffung der „Eingangmotive“ beisteuern. Wichtig ist Igel, „dass es sich bei dem Förderangebot der AK um ein Vorhaben für die nächsten Jahre handelt. Aus seiner Sicht sei dies eine sehr gute Initiative der AK zu Inszenierung der Altstadt, die die Stadt und Kaufbeuren Marketing e.V. gerne unterstützen. Dritter Bürgermeister Ernst Holy (KI) begrüßte die Aktion, „denn sie bereichert die Altstadt und steht Kaufbeuren gut“. Igel betonte noch einmal, dass es sich hierbei um ein Angebot an die Händler und Eigentümer handle. Niemand könne erwarten, dass die Ausweitung der Weihnachtsbeleuchtung im nächsten Jahr alle Straßenzüge und Haupteingangsbereiche der Kaufbeurer Altstadt einschließt“, so Igel. Vielmehr stelle es ein Angebot an die Händler und Eigentümer (Interessen- Gemeinschaft) in den einzelnen Straßenzügen der Altstadt dar. Und Siegfried Knaak, Referatsleiter Wirtschaft und Finanzen der Stadt, machte deutlich, dass wer die Zuschüsse nicht in Anspruch nimmt, eine echte Chance vergibt“.

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