Noch nichts in Stein gemeißelt

Großer Andrang herrschte beim Start der Vortragsreihe „Krankenhaus: konkret“, zu der die Freunde und Förderer des Krankenhauses Marktoberdorf e.V. vergangene Woche eingeladen hatten. Die kostenfreie Veranstaltungsreihe des Oberdorfer Fördervereines soll interessierten BürgerInnen nach und nach die Abteilungen und Schwerpunkte der örtlichen Klinik vorstellen. Den Auftakt hierzu gestaltete Oberarzt Dr. Reinhard Stüber mit einem Vortrag über sein Spezialgebiet Handchirurgie.

Ausdrücklich wurde durch die Vorsitzende des Vereines, Ulrike Propach, darauf hingewiesen, dass im Rahmen der Vortragsreihe keine ärztliche Beratung erfolge. Das anschauliche und informative Referat über Er- krankungen, Funktionsstörungen und Behandlungsmöglichkeiten der Hand gab jedoch eine Menge Impulse für die aufmerksamen Zuhörer, so dass den Mediziner am Ende der Veranstaltung mit persönlichen Anliegen und Fragen bestürmet wurde. Die im Weiteren geplanten Vorträge klingen nicht minder interessant, so, dass mit dem gelungenen Einstieg hohe Erwartungen geweckt wurden. Am 10. Juni wird Dr. Franz Rustige über Rheumatologie- und danach am 22. Juli Dr. Hans Breitruck zum Thema Orthopädie vortragen. Den diesjährigen Abschluss am 10. November bildet Dr. Michaela Knestele, mit einem Referat über ihr Spezialgebiet Wundbehandlung. Michaela Knestele ist designierte Nachfolgerin des Chefarztes Dr. Gerhard Krebs, der in den Ruhestand tritt. Solchen, nicht krankheitsspezifischen Informationen, lieferte Ulrike Propach im Anschluss. Sie erläuterte die Aufgaben und Betätigungsfelder des auf 130 Mitglieder angewachsenen Vereins, dem auch Bürgermeister Werner Himmer angehört. Auch der enge Kontakt zur Leitung des Kommunalunternehmens Kliniken Kaufbeuren-Ostallgäu sei ein wesentliches Element ihrer Tätigkeit. Mit Spannung werde die Verwaltungsratsitzung am 22. März erwartet, bei der Dr. Susanne Schlichtner das medizinische Konzept vorstellen werde. Wie Propach bereits im Vorfeld gehört haben will, solle sich in Marktoberdorf jedoch nicht allzu viel ändern. Ungeachtet der Inhalte des Papiers, sei auch nach der Sitzung des Verwaltungsrates noch nichts in Stein gemeißelt, meinte Werner Himmer. Am 20. April werde das medizinische Konzept dem Stadtrat von Marktoberdorf vorgestellt. Es gebe dann noch die Möglichkeit Einfluss auf das Konzept zu nehmen.

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