Olympiade im Märchenland

Ein strahlend blauer Himmel lockte ungefähr 800 bis 900 Besucher auf das Gelände der Stadtranderholung, um mit den rund 550 Kindern die erste Woche der Ferienmaßnahme zu beschließen. Elterntag und Märchenland waren angesagt. Höhepunkt der zweiten Woche war dann die Kinderolympiade in Form eines Hüttendorf-Wettstreits. In DreierTeams mussten die Kinder möglichst viele Punkte für ihr Dorf sammeln. Das Wetter spielte wieder mit, wenn auch einige dunkle Wolken am Horizont auftauchten.

Unzählige Torten, Kuchen und Teller mit frischem Obst nahmen die Betreuer in Empfang, um so zum Eltern- und Verwandte-Tag ein großes Buffet aufbauen. Bis zum Abend herrschte am Verpflegungszelt ein dichtes Gedränge. Im Märchenland traf man auf Prinzen, Prinzessinnen, das tapfere Schneiderlein, den großen bösen Wolf und andere Gestalten der Gebrüder Grimm und Hans Christian Andersen. Die Betreuer unter Leitung des Märchenonkels Michael Böhm, Geschäftsführer des Stadtjugendrings Kaufbeuren, hatten für den Nachmittag wieder einiges vorbereitet. Es gab einen Eltern-Kind-Parcours, Aufführungen der Kinder und Massenspiele. Bei einem Rundgang konnten die Mamas und Papas die selbst gezimmerten Hütten besichtigen, auf die viele Kinder besonders stolz waren. Nach der Besichtigungsrunde war dann eine Pause am Kuchen- und Getränkestand schon fast Pflicht. Viele Kinder waren sich einig, die Woche und auch dieser schöne Nachmittag waren viel zu schnell vorbei. Keiner geht leer aus Zu Beginn der Kinderolympiade merkte man den Kindern an, dass sie auf etwas besonderes warteten. Auf der großen Märchenwiese waren alle versammelt und sehnten das Startzeichen herbei. Böhm beschwor in seiner Rolle als Märchenonkel den olympischen Geist. Eine starke Rauchfahne aus einer der höher gelegenen Hütten war das Zeichen, dass das olympische Feuer entfacht war. Lautstark war die Freude der Kinder zu hören und sofort strömten alle zur Ausgabestelle der Teilnehmer- und Aufgabenlisten. Die Betreuer dieser Station hatten viel zu tun, um möglichst schnell die Dreiergruppen zu registrieren. Zehn verschiedene Stationen standen bereit, an denen die Gruppen versuchten, möglichst viele Punkte für ihr jeweiliges Dorf zu bekommen. Je nach Alter und Temperament gingen die Kinder aufgeregt oder eher cool an die Aufgaben heran. Ob auf der Märchenwiese, im Märchenwald oder im Prinzessinnenschloss, überall herrschte Hochbetrieb und der Betreuerstab kam noch einmal so richtig ins schwitzen. Der Spaßfaktor für die Kinder war riesengroß. Auf Nachfrage, ob es Spaß mache, kamen die Antworten wie: „Na, klar; super; cool; echt stark.“ Aus diesen positiven Antworten schöpften die Betreuer Kraft für die nächsten Aufgaben. Belohnt wurden zum Schluss alle Teilnehmer, ganz nach dem olympischen Gedanken. Für viele ging dieser Tag, wie alle anderen übrigens auch, viel zu schnell vorbei. Aber es half alles nichts, pünktlich um 17 Uhr standen die Busse bereit, um die Heerscharen nach Hause zu fahren. Mit neu gewonnenen Freunden wurden noch schnell Adressen getauscht, bevor es dann hieß: „Tschüß, und im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.“

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