Feierliche Amtseinführung

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Thomas Hagen ist der neue Stadtpfarrer der Neugablonzer Pfarrei Herz-Jesu.

Kaufbeuren-Neugablonz – Anfang September hat Pfarrer Thomas Hagen in der rund 7000 Seelen zählenden Pfarrei Herz-Jesu die Nachfolge von Pfarrer Franz Römer angetreten, der nach 19 Jahren in Neugablonz Ende Juli in den verdienten Ruhestand verabschiedet worden war.

Der 40-jährige gebürtige Ulmer Thomas Hagen begann nach dem Abitur in Illertissen 1995 ein Studium für das Gymnasial-Lehramt in Bamberg mit den Hauptfächern Latein und Theologie. Während eines Auslandsstudienjahrs in Rom entschloss er sich zum Eintritt ins Priesterseminar in Augsburg. Von 2002 bis 2004 war Hagen Praktikant in der Pfarrei Gersthofen. 2004 wurde er zum Priester geweiht. Es folgten drei Jahre als Kaplan in Mering und zwei in Marktoberdorf. Seit 2009 hat er die Gemeinde Maria Himmelfahrt in Kempten als Pfarrer betreut. 

Nun stellt er sich neuen Herausforderungen in Neugablonz. Zunächst ist der Pfarrhof zu sanieren, der zur Zeit nicht bewohnbar ist. Deshalb musste Hagen vorläufig eine Privatwohnung beziehen. Sich selbst beschreibt der 40-Jährige als einen „eher schüchternen Menschen, der vorwiegend zuhört”. Dennoch könne er erforderlichenfalls seiner Meinung energisch Ausdruck verleihen. 

Vergangenen Sonntag hat Dekan Erwin Reichart den neuen Pfarrer in sein Amt eingeführt. Acht Pfarrherren und Diakone aus den umliegenden Gemeinden sowie 26 MinistrantInnen assistierten bei der Zelebration des feierlichen Hochamts. 

Der Kirchenchor intonierte die Missa brevis in D-Dur von Michael Haydn. Heike de Young, begleitet von Astrid Bauer (Querflöte) und Albin Wirbel am Orgelpositiv, einer kleinen, transportierbaren Orgel, drückte mit der Arie „Alles jauchzet, alles lacht” von Georg Friedrich Händel die Willkommensfreude der Gemeinde aus. 

„Wir haben einen neuen Pfarrer geschenkt bekommen”, stellte auch Eugen Rebholz, Vorsitzender des Pfarrgemeinderats, beim anschließenden Empfang dankbar fest. Das sei nicht selbstverständlich in einer Zeit, in der die Diözese Stellen einspare und etliche verwaiste Pfarreien nicht neu besetzt würden. 

Unter den Gästen beim anschließenden Empfang waren auch die Kollegen vom „heiligen Hügel”, der evangelische Pfarrer Wolfgang Krikkay und der altkatholische Pfarrer Carsten Kukula, die sich auf eine ökumenische Zusammenarbeit freuten. Und Oberbürgermeister Stefan Bosse hieß den neuen Pfarrer ebenfalls herzlich willkommen.

von Ingrid Zasche

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