Schülerwettbewerb mit allen Altersstufen und Schularten

"Europa hilft – hilft Europa?"

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Gruppenbild der beiden siegreichen Marktoberdorfer Schulen: Die Grundschule Thalhofen a.d. Wertach und die St. Martin Volksschule freuten sich über Preise. Die siegreichen Schülerinnen und Schüler wurden zur Siegerehrung von ihren Pädagogen Herbert Noske (v. li.), Sarah Brugger, Schulrätin Marina Ebert und Daniela Poppler begleitet. Zur Ehrung kamen aus Augsburg der schwäbische Regierungspräsident Karl Michael Scheufele und Bezirkstagsvizepräsident Alfons Weber.

Marktoberdorf/Schwaben – Unter dem Thema „Europa hilft – hilft Europa?“ ging der älteste Schülerwettbewerb Deutschlands in die nunmehr 62. Runde. Rund 80.000 Schülerinnen und Schüler deutscher Schulen reichten in diesem Jahr wieder Arbeiten zu verschiedenen Aufgabenstellungen ein.

Im Einzugsgebiet „Schwaben Süd“ erhielten 110 Schülerinnen und Schüler aus 14 Schulen Auszeichnungen für besonders gelungene Arbeiten. Eine der bundesweit 25 „Besten Arbeiten“ kommt aus Kempten. 

Der Europäische Wettbewerb fand 2015 im bereits 63. Jahr statt. Der älteste Schülerwettbewerb Deutschlands will das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler für Europa stärken, indem sich die Kinder und Jugendlichen „Gedanken zu aktuellen Problemen in Europa“ machen und „eigene Ideen zur Lösung“ beitragen. 

Das Wettbewerbsthema orientiert sich dabei am jährlich wechselnden Wahlspruch der Europäischen Union. Im „Europäischen Jahr der Entwicklung“ lautete das Motto: „Unsere Welt, unsere Würde, unsere Zukunft“. Angelehnt an diesen Leitgedanken beschäftigten sich die rund 80.000 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler beim Europawettbewerb 2015/2015 mit der Fragestellung: „Europa hilft – hilft Europa?“ 

Der Wettbewerb richtet sich an alle Altersstufen und Schularten. Da bereits die Kleinsten mitmachen können, ermöglicht er häufig einen ersten Blick über die Landesgrenzen hinaus. In verschiedenen Modulen können sich die Kinder und Jugendlichen in altersgerechten Aufgabenstellungen mit verschiedenen Themenschwerpunkten auseinandersetzen. 

Auch in diesem Jahr sind wieder vielfältige gelungene geistreiche, kreative, aber auch kritische Beiträge zum vorgegebenen Thema entstanden, wobei die Bandbreite der eingereichten Arbeiten von künstlerischen über schriftliche Arbeiten bis hin zu Präsentationen, Kurzfilmen, Reportagen oder Beiträge in anderen medialen Gestaltungsformen reichte. 

Die Bayerische Musikakademie Marktoberdorf war Gastgeber für die Preisverleihungen der Preisträger aus Schwaben-Süd. Am vergangenen Dienstag wurden dort 110 Schülerinnen und Schüler aus 14 Schulen für besonders gelungene Arbeiten ausgezeichnet. Bevor die Schülerinnen und Schüler ihre Preise erhielten, interviewten die Augsburger Schülerinnen Alexandra Duran und Rebecca Holl die Schirmherren, Regierungspräsident Karl Michael Scheufele und Bezirkstagsvize- präsident Alfons Weber (in Vertretung für Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert), zum Wettbewerbsthema „Europa hilft – hilft Europa?“. 

Alfons Weber zeigte sich erfreut über das Interesse der Schüler am „dienstältesten“ Schülerwettbewerb Deutschlands und der Europäischen Union: „Ich sehe bei euch so viel Begeisterung und tolle kreative Beiträge, da ist mir um die nachwachsende Generation für unsere europäische Partnerschaftsarbeit nicht bange“. 

Die beiden Schirmherren durften außerdem eine ganz besondere Auszeichnung in der Kategorie „Beste Arbeit bundesweit“ in der Altersstufe erste bis vierte Klasse verleihen. Der neunjährige Elias Haibel erhielt für sein Bild zum Thema „ein Drache reist um die Welt“ zusätzlich das Prädikat „Beste Arbeit“. Damit brachte die „Sing- und Malschule Kempten“ erneut einen Bundessieger mit einer der 25 besten Arbeiten der bundesweit insgesamt 600 Bundessieger hervor.

von Sabrina Hartmann

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