"Projekte zu Objekten machen"

Josef Schweinberger. Foto: privat

„Nach dem Planungsjahr 2009 haben wir in 2010 eine ganze Menge angepackt, und so wird es in 2011 weiter gehen!“ So zuversichtlich äußerte sich der Buchloer Bürgermeister auf der jüngsten Stadtratsitzung, der letzten im alten Jahr. Nach Projekten wie dem Ausbau des St. Cosmas-Kindergartens, den Sanierungen der Comenius-Grundschule sowie des Vereinsheims im Stadtteil Lindenberg und des Umbaus der Bahnhofstraße mit zwei neuen Kreisverkehren wird es auch im kommenden Jahr einige Veränderungen geben.

„Ganz besonders freue ich mich natürlich, dass nach den jahrelangen Anstrengungen im Schuljahr 2011/12 die ersten Pionierklassen des Buchloer Gymnasiums an den Start gehen“, so der Bürgermeister. Einen Wandel im innerstädtischen Leben werde es geben, wenn die Gutachten im Bereich Einzelhandelssituation und Städteplanung zu konkreten Bebauungsplänen umgearbeitet seien. „Wir möchten Projekte zu Objekten machen“, betonte Schweinberger. Und dabei werden die Buchloer laut dem Rathauschef viel mitzureden haben. Es werde von Anfang an Wert auf eine ständige Einbindung der Bürger gelegt, auch und gerade in der Planungsphase: „Nur ein guter Plan, hinter dem alle Beteiligten stehen, führt auch zu einem guten Ergebnis!“ In diesem Zusammenhang wies Schweinberger auch auf den nächsten Bürgerinfo-Abend am 13. Januar hin, wo die Neugestaltung des Bahnhofs thematisiert werden soll. Dank an Zweckverband Einen ganz besonderen Dank sprach er den Mitgliedern des Hochwasserzweckverbands Gennach-Hühnerbach aus. Dem nach den beträchtlichen Hochwasserschäden im Jahre 1999 gegründeten Verband unter dem Vorsitz von Josef Schweinberger war es auch in 2010 wieder gelungen, große Schritte in Richtung umfassender Hochwasserschutz zu machen. Rund 2,3 Millionen Euro steckte der Zweckverband im alten Jahr in Baumaßnahmen wie Dämme, Rinnen oder Rückhaltebecken, die im Ostallgäu Mensch und Tier vor künftigen Überflutungen schützen sollen. Der Bürgermeister bedankte sich darüber hinaus bei allen Vereinen, Organisationen und ehrenamtlichen Bürgern für ihr Engagement, wie auch bei allem Steuerzahlern und den Beschäftigten der Stadt: „Den Mitgliedern des Stadtrates wünsche ich eine stille und besinnliche Zeit während des Jahreswechsels, in der Kraft geschöpft werden kann. So können wir auch 2011 wieder voll für die Belange der Bürger eintreten!“

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