Delta hat angekündigte Maßnahmen termingerecht abgeschlossen

Die Heizung läuft

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„In allen Wohnungen der Fliegerhorstsiedlung laufen die Heizungen zum angekündigten Termin“, so die Delta Liegenschaftsverwaltung.

Kaufbeuren – Gespannt war der 1. November von den Mietern der Fliegerhorstsiedlung erwartet worden – würde die Fernwärmeheizung wie angekündigt ab diesem Stichtag laufen (wir berichteten)? Bereits am Freitag erreichte den Kreisboten dann folgende Meldung: „Die Arbeiten zum Anschluss an das lokale Fernwärmenetz in der Fliegerhorst-Siedlung in Kaufbeuren sind abgeschlossen. Damit laufen zum angekündigten Termin die Heizungen in allen Wohnungen“.

Peter Alt von der Initiative Fliegerhorst-Siedlung und selbst Mieter in der Siedlung, der einige Tage zuvor schon an der vollen Funktionsfähigkeit des mobilen Heizkraftwerks gezweifelt hatte, betonte auf Nachfrage gegenüber dem Kreisboten: „Die Heizung läuft – aber mehr lau als heiß“. Peter Alt befürchtet nun, dass bei nahenden Frosttemperaturen die Wärme in den Wohnungen nicht mehr ausreicht. 

„Mit Hochdruck haben die Verantwortlichen in den letzten Wochen an der pünktlichen Fertigstellung gearbeitet“, erklärte einen Tag vor der angekündigten Inbetriebnahme des „mobilen Heizkraftwerks“ Sandra Moro, verantwortliche Beauftragte der Hausverwaltung der Delta Liegenschaftsverwaltungsgesellschaft. Aufgrund der aufwendigen Logistik sei das nicht einfach gewesen. „Aber nun sind wir glücklich, die Arbeiten, wie angekündigt, bis zum 1. November fertiggestellt zu haben.“ 

Für die Delta Liegenschaftsverwaltungsgesellschaft war, wie bereits berichtet, mit dem Kauf der Fliegerhorst-Siedlung im September 2013 von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) die Auflage verbunden, die Bereiche Wasser-, Abwasser- und Heizenergie vom bisherigen Anschluss an die Bundeswehr abzukoppeln. Der Anschluss der Wasserversorgung ans öffentliche Netz wurde laut Unternehmen bereits kürzlich vollzogen. Mit der neuen Heizungsanlage habe man nun „einen weiteren Meilenstein“ abgeschlossen. „Nun wird die gesamte Siedlung mittels einer energetisch hochmodernen Heizungsanlage vor Ort mit Fernwärme versorgt“, erläutert dazu Sandra Moro. 

„Das wichtigste für uns ist, dass jetzt alle Mieter wieder über eine Zentralheizung verfügen“, betont Moro. Sie weiß, dass die Übergangszeit für beide Seiten nicht einfach war: „Glücklicherweise hat das Wetter mitgespielt und im Oktober herrschten überwiegend moderate Temperaturen.“ Delta hatte den Mietern als Zwischenlösung elektrische Heizgeräte zur Verfügung gestellt – von Mieterseite hatte es so manche Beschwerde über den Einsatz dieser Heizlüfter gegeben, sowohl im Hinblick auf die steigenden Stromkosten als auch auf die Heizkraft. 

Auch Moro ist bewusst, dass „so eine Zwischenlösung niemals wirklich optimal“ sei. „Um nun die Mieter bezüglich des Stromverbrauchs der Geräte zu unterstützen, erhalten diese eine pauschale anteilige Beteiligung an den Stromkosten“, kündigte sie am Freitag an. Zum Glück sei das Thema Heizung jetzt abgeschlossen. „Wir hoffen, jetzt kehrt wieder Ruhe ein“, so die Firmenvertreterin. Damit sei Delta ihrem Ziel, langfristig gute und geordnete Mietverhältnisse zu schaffen, wieder einen Schritt näher gekommen. 

Peter Alt von der Initiative Fliegerhorstsiedlung traut dem Frieden indes noch nicht. „Die Heizung in meiner Wohnung bringt es auf Stufe 5 gerade einmal auf laue Temperaturen“, so Alt einige Stunden nach der Anschaltung des mobilen Heizkraftwerks, das Alt „eher als Notheizung“ bezeichnet. „Die Fenster in diesen Wohnungen sind schlecht isoliert – wenn Frosttemperaturen kommen, haben wir ein Problem“, ist Alt sich sicher. von Michaela Frisch

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