Am 21. März präsentiert sich das "Quartier Buronia" mit einem Tag der offenen Tür

"Individuell, künstlerisch, einzigartig"

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Aktuell ist Miela Westphal noch dabei, die Galerie Vogelfrau fertig einzurichten. Bald sind die Räume mit dem Angebot an Schmuck und Malerei regelmäßig geöffnet. Am 21. März freut sich die freischaffende Künstlerin und Schmuckdesignerin „auf viele interessierte Besucher und kreative Gespräche“.

Kaufbeuren – Individuell und künstlerisch: Vom einstigen „Stiefkind“ der Altstadt wird die Gegend rund um Ringweg und Untere Ludwigstraße zu einem kleinen, aber einzigartigen Künstlerviertel. Am 21. März zeigen die Kunstschaffenden bei einem gemeinsamen Tag der offenen Tür, was sich im neuen „Quartier Buronia“ so alles tut.

Dabei werden nicht nur die Besucher von den Künstlern, sondern auch die Künstler von Kaufbeuren inspiriert: Wie Miela Westphal von der Galerie Vogelfrau stammen einige nicht von hier und haben sich die Wertachstadt ganz bewusst als „ihr“ einzigartiges Schaffensumfeld ausgesucht. Oder, wie es die aus Berlin stammende Künstlerin ausdrückt: „Kaufbeuren ist eine echte Glücksstadt mit unheimlich viel Potenzial für ein kreatives Viertel“. 

Wer regelmäßig den Ringweg als Verbindung zur Altstadt nutzt, merkt: Die Straße bietet mehr als nur die Durchgangsfunktion in die Altstadt. Immer mehr Schaufenster zeigen hochwertiges Kunsthandwerk, Kleider, Malerei, Kursangebote für Nähen oder Kalligrafie und vieles mehr. Doch nicht nur von außen schauen, auch reinkommen ist erlaubt, betont Miela Westphal von der Galerie Vogelfrau – zum Stöbern und inspirieren lassen, auf eine Tasse Kaffee oder ein nettes Gespräch. Gelegenheit dazu gibt es unter anderem beim „Tag der offenen Tür“ am 21. März von 11 bis 19 Uhr. 

Gemeinsames Konzept 

Nachdem die Galerie Vogelfrau, das Gold- und Silberschmiede-Atelier Schaller & Seifert, das Atelier 8 Sobolla und die Restauratorin Cornelia Plott sich schon im Sommer 2014 zur Veranstaltungsreihe „Kreativ-Eck“ zusammengefunden hatten, um sich mit vielen kleinen Schätzen, großen Ideen und viel Charme der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, ist der Kreis der Kreativen weiter angewachsen (siehe Infokasten). 

„Jetzt ist es Zeit, auch ein gemeinsames Konzept ins Leben zu rufen und die hiesige Künstlerszene mehr in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken“, so Miela Westphal. Neben einem eigenen Logo gehören dazu gemeinsame Veran- staltungen und die Vernetzung mit weiteren Kunstschaffenden, Unterstützern und Einzelhändlern. Mit dabei sind neben dem Ringweg auch Künstler aus Ludwigstraße und Kappeneck, wie der bekannte Illustrator und Illusionsmaler Oliver Kromm oder Fotograf Uwe Page. 

Der "silberne Faden" 

„Durch das Quartier Buronia zieht sich damit vielleicht nicht der berühmte rote Faden, aber ein silberner Faden“, sagt Westphal. Sie ist sich sicher: „Die Altstadt braucht die Mischung aus alteingesessenem Einzelhandel und kreativer Künstlerszene“. 

Toll wäre es, so die freischaffende Künstlerin, wenn „wir mit dem besonderen Flair des Quartier Buronia dazu beitragen können, dass noch mehr Leute von Außerhalb nach Kaufbeuren kommen. Wir freuen uns über viel Interesse, inspirierenden Austausch, weitere Ansiedlungen von Kunstschaffenden oder Cafés, jede Unterstützung und natürlich viele Besucher beim Tag der offenen Tür“. Einen „Neuzugang“ darf das Quartier Buronia übrigens gleich am 21. März begrüßen: Fotograf Uwe Page eröffnet an diesem Tag sein neues Fotostudio im Kappeneck.

von Michaela Frisch

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