Die Region von ihrer besten Seite

Auch für Landrat Johann Fleschhut (re.) gab es auf der MIR’12 noch so einiges Neues zu entdecken. Alois Altmann, Vorsitzender der Jagdvereinigung Marktoberdorf e.V. (li.) und Tierwirtschaftsmeister Winfried Hirsch (Mitte) machten den Landkreischef mit Uhudame „Walli“ bekannt.

Zum sechsten Mal fand am vergangenen Wochenende im Ostallgäu die Erlebnis und Verbrauchermesse „MIR – Miteinander in der Region“ statt. Mit 4.700 Quadratmetern reiner Ausstellungsfläche war die Messe größer denn je. Am Freitag um 12 Uhr eröffnete die Messe auf dem Modeon-Gelände in Marktoberdorf. Besonders auffällig waren heuer die vielen Fahrzeuge. Angefangen mit den hunderten parkenden Autos am Straßenrand ging es mit den Ausstellungsfahrzeugen auf dem Modeon-Gelände fast nahtlos weiter.

Die Besucher bestaunten jedoch nicht nur die blankgeputzten Fahrzeuge, sondern zeigten auch reges Interesse an der Technik und Finanzierungsmöglichkeiten. „Eigentlich wollte ich mir in der nächsten Zeit ein neues Auto kaufen – eins was sicher ist und wenig verbraucht. Bis jetzt hatte ich aber nicht den Antrieb, in ein Autohaus zu gehen und mich zu informieren“, so zum Beispiel der MIR’12-Besucher Heinz Ottner aus Ebenhofen: „Hier auf der MIR kann ich mir unverbindlich einen Überblick verschaffen und ich bin überrascht, was es alles gibt“. Vor allem für die zukunftsträchtige Hybridtechnologie begeisterten sich die Besucher. Die Mitarbeiter der insgesamt acht teilnehmenden Autohäuser erklärten die Technik, berechneten Möglichkeiten zur Energieeinsparung und vereinbarten Probe- fahrten. „Es haben sich viele Besucher für Hybridfahrzeuge interessiert. Wir erklären, wie das Auto funktioniert und wodurch der Verbraucher Kraftstoff spart“, fasste Andreas Martin vom Autohaus Nieberle in Germaringen zusammen. Über 170 Aussteller aus Handel, Handwerk und Dienstleistung präsentierten ihre Angebote auf der diesjährigen MIR in Marktoberdorf. Durch das trockene und schöne Wetter zog es die Besucher meist nur in die überdachten Hallen, um sich beispielsweise gezielt einen der Vorträge zu verschiedenen medizinischen Themen anzuhören. Chef- und Oberärzte der Kliniken Ostallgäu informierten hier ausführlich über moderne Behandlungsmethoden in den unterschiedlichsten Fachbereichen. Auch Landrat Johann Fleschhut ließ es sich nicht nehmen, auf der MIR den Tipps und Trends für das Allgäu nachzuspüren. „Die Stärke der MIR ist der starke Regionalbezug der Angebote, sehr zeitgemäße Themen wie beispielsweise regenerative Energien und eine gute Organisation“, so der Landrat: „Auch die Verbrauchernähe zeigt sich, die Aussteller gehen mit passenden Produkten und Dienstleistungen auf die Besucher ein“. Ein weiterer Schwerpunkt neben der Automobilbranche und der Medizin wurde auf der diesjährigen MIR auf den Bereich „Wohnideen und Wohngestaltung“ gelegt. So gab es in diesem Jahr zum ersten Mal die Möglichkeit, individuell gefertigte Holzmöbel aus Asien zu erwerben. Auch Dekoartikel, Vasen und Lifestyleprodukte waren in diesem Jahr verstärkt zu sehen. Neben solchen exotischen Exponaten waren aber 80 Prozent der Aussteller aus der heimischen Region. Sie vertrieben naturgemäß typische Spitzen-Produkte aus dem Allgäuer Land. Besonders regional produzierte Lebensmittel wie Honig, Käse oder Wurst konnten an kleinen Probierständen gekostet und gekauft werden. Einige Aussteller, wie der „Allgäu-Schäfer“, präsentierten ihr Angebot zum ersten Mal auf der Marktoberdorfer Erlebnis- und Verbrauchermesse. Christian Demuth aus Altstädten zeigt sich mit dieser Premiere durchaus zufrieden: „Wir haben Lammspezialitäten wie Fleisch, Wurst, Käse verkauft, aber auch Felle und Naturtextilien. Viele Besucher haben sich für unseren Stand interessiert und wir konnten sogar einige Besucher zu wahren ‘Lammessern’ machen “.

Meistgelesene Artikel

Buntes Treiben beim Buronia-Gala-Ball

Kaufbeuren – Rund 240 festlich gewandete Ballgäste hatten sich am vergangenen Samstag im Stadtsaal eingefunden, um am 151. Buronia-Gala-Ball der …
Buntes Treiben beim Buronia-Gala-Ball

Höhere Elternbeiträge für die Kitas

Buchloe – Die Stadt lässt sich ihre Kindergärten etwas kosten. Das bedeutet aber auch, dass Gebührenerhöhungen unumgänglich sind. Der Hauptausschuss …
Höhere Elternbeiträge für die Kitas

Tödlicher Verkehrsunfall auf der B16

Auf der B16 zwischen der B12-Anschlussstelle bei Marktoberdorf und Biessenhofen ist es am frühen Nachmittag zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen.
Tödlicher Verkehrsunfall auf der B16

Kommentare