Schwenningen stoppt den ESVK

Wieder einmal überragend: Brady Leisenring vom ESVK traf zwei Mal gegen Ravensburg.

Nach sechs in Folge gewonnenen Spielen in der 2. Eishockey-Bundesliga endete prompt der Höhenflug des ESVK. Mit der deutlichen 1:5-Schlappe, dazu noch auf eigenem Eis, gegen die Schwenninger rutschten die Joker wieder auf Rang fünf ab. Dabei kehrten sie am Freitag noch mit einem glatten 5:0-Auswärtssieg beim amtierenden Meister aus Ravensburg zurück und legten sich so selbst die Steilvorlage für ein Superwochenende.

In Ravensburg hatten die Gastgeber im ersten Drittel noch ein spielerisches Übergewicht, doch die Kaufbeurer Defensive mit einem überragenden Stefan Vajs im Tor ließ sich nicht überwinden. Wenn dann auch mal der Torhüter geschlagen war, war ja noch der Pfosten zur Stelle. Ab dem zweiten Durchgang kamen die Joker auch zu ihren Chancen, gleich ein unglücklicher Abpraller in der Abwehr der Towerstars eröffnete den Torreigen der Joker. Dabei trafen der wieder einmal überragende Leisenring (2), Ebner, Krabbat und Nelson vor 2400 Zuschauern. Wie ausgetauscht Am Sonntagabend dann ein völlig anderes Gesicht der Joker. Mit wenig kämpferischem Einsatz wollten sie die Wild Wings bezwingen. Doch die wiederum gaben nach ihrer Freitagsheimniederlage diesmal richtig Gas und siegten vor nur 2197 Zuschauern mit 5:1 Toren, wobei Rob Brown für die Joker traf. War am Freitag die Abwehr noch präsent, ließen sie am Sonntag den Gast fast nach Belieben schalten und walten. Dieses Wochenende saß erneut Stürmer Mark Soares als überzähliger Ausländer auf der Tribüne. Weißwasser kommt Zum letzten Match in diesem Kalenderjahr treten die Joker in der Sparkassen Arena am kommenden Freitag, 23. Februar, um 19.30 Uhr gegen die Lausitzer Füchse an. Dank des Spielplans der ESBG spielen die Kaufbeurer entweder auswärts oder sie haben am Heimspieltag dann spielfrei. Am zweiten Weihnachtsfeiertag treten sie zum Rückspiel in Schwenningen an und am 30. Dezember folgt das Auswärtsmatch in Heilbronn. Das nächste Heimspiel steigt erst am Dienstag, den 3. Januar 2012. Dann wird’s aber heiß, denn der Gegner sind die Starbulls aus Rosenheim. Bis es zu diesem Klassiker, müssen die Joker erst noch vorherige Aufgaben in Angriff nehmen. Hier wäre ein Erfolg am Freitag gegen die Lausitzer Füchse sehr wichtig. Die Gäste stehen auch weit oberhalb der Saisonvorhersage, nämlich auf Rang vier mit zwei Punkten mehr als die Joker. Auffallend bei den Lausitzern ist die geringe Torausbeute, denn mit nur 61 geschossenen Toren verfügen sie mit über den schwächsten Angriff der Liga. Wenn das Kontingentduo Derlago und McKnight nicht trifft, sieht es düster aus, denn zusammen mit Chris Straube war diese Sturmreihe für fast die Hälfte aller erzielten Treffer verantwortlich. Trainer Dirk Rohrbach ist so zwangsweise auf eine gute Torhüterleistung angewiesen, was in Falle von Boutin beziehungsweise Hala auch des Öfteren die Punkte bringt.

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