Perfekt in Szene gesetzt

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Friseurin Linda Zecke beim Schminken der Models.
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Friseurin Linda Zecke sorgt mit einem professionellen Make-up für den perfekten Auftritt von Theresa Gulij.
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Friseurin Linda Zecke beim Schminken der Models.
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Besprechungen für das Fotomotiv: Thomas Greisel (links) und Tobias Epp.
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Laura Widmann posiert für die Girls-Edition des Blasmusikkalenders 2017.
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Laura Widmann posiert für die Girls-Edition des Blasmusikkalenders 2017.
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Laura Widmann posiert für die Girls-Edition des Blasmusikkalenders 2017.
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Fotograf Tobias Epp korrigiert die Pose des Fotomodells, bis alles passt.

Blöcktach – In der bereits vierten Ausgabe zeigen junge Musiker und Musikerinnen im Blasmusikkalender wie jung, frech und sexy Blasmusik sein kann. An zwei verschiedenen Orten – im Allgäu und in der Steiermark – entstanden nun die Fotos für den Kalender 2017.

Der Kreisbote erhielt einen exklusiven Blick hinter die Kulissen und begleitete Thomas Greisel, den Herausgeber des erotischen Kalenders, und Fotograf Tobias Epp einen Tag lang bei ihrer Arbeit.

Samstagvormittag, 11 Uhr. Im Haar Spa Sandra Gareiß in Unterthingau treffen zwei junge Damen und ein Herr ein, um sich professionell schminken zu lassen. Nicht etwa für eine Hochzeit oder einen Empfang. Sie sind hier, um sich für ein Fotoshooting stylen zu lassen, denn sie sind drei von 24 Foto-Modellen für die Girls- beziehungsweise die Men-Edition 2017. Friseurin Linda Zecke arbeitet gekonnt mit Lipliner, Puder und Rouge, bis das Make-Up perfekt sitzt.

13 Uhr. Ankunft in Blöcktach. Heute sollen die letzten Motive für den Blasmusikkalender entstehen. Die malerische Natur liefert ideale Kulissen, um die Models richtig in Szene zu setzen.

Sexy Fotos für den Girls-Kalender

Mit viel Einfühlungsvermögen reagiert Tobias Epp auf die Ideen des ersten Models, Laura Widmann. Die 23-Jährige aus Mutlangen bei Schwäbisch Gmünd ist noch nie professionell vor der Kamera gestanden – was man ihr nicht ansieht. Sie entpuppt sich als Naturtalent.

Nach einer kurzen Aufwärmphase, in der Fotos im Dirndl für die Bewerbung des Kalenders entstehen, fallen die Hüllen. Dabei wird darauf geachtet, dass nichts zu sehen ist, was nicht gezeigt werden soll. Der Kalender solle schließlich lediglich „die Fantasie anregen“, so Greisel. Und das tut er. Da vergisst der Fotograf schon einmal kurz, dass auch das Instrument mit auf das Foto muss. Am Ende entstehen völlig andere Bilder als ursprünglich geplant. Herausgeber Thomas Greisel und Fotograf Tobias Epp ist es jedoch wichtig, die Anregungen der Modelle beim Shooting miteinzubeziehen. „Wir haben uns vorher verschiedene passende Motive und Posen überlegt. Doch oft entstehen im Verlauf des Shootings ganz andere Bilder als erwartet – und das ist auch gut so“, erzählt Greisel. Nach einer knappen Stunde und rund 500 Bildern beschließt Epp, dass das perfekte Foto längst dabei ist. Die Auswahl für das Kalenderblatt werde für ihn ohnehin schwer genug werden, schmunzelt er.

Berliner Unikat mit Posaune

Mit rund acht Stunden Fahrzeit hatte Martin Kramß aus Berlin die weiteste Anreise. Der 32-jährige ist über einen befreundeten Instrumentenbauer auf den Blasmusikkalender aufmerksam geworden. Zuerst hatte er die Idee des Freundes, sich zu bewerben, für einen Spaß gehalten. Doch dann hat er Ernst gemacht und eine Bewerbung mitsamt Bildern eingeschickt – und es hat geklappt. Den Termin für das Foto-Shooting in Blöcktach verbindet er nun mit einem Kurzurlaub.

„In den letzten Wochen und Monaten hat sich eine unglaubliche Spannung aufgebaut.“ Martins Nervosität ist spürbar, als wir zum Shooting-Ort fahren. Der Weg führt uns zu einem Wald hinter Blöcktach. An einem kleinen Bach sollen Fotos entstehen, auf denen er seine Kleidung an seiner Posaune wie auf einer Wäscheleine zum Trocknen aufhängt. „Wildnis pur“, witzelt der Berliner. Die Anspannung löst sich in frechen Sprüchen und Gelächter. Und dann entstehen die ersten authentischen Fotos.

Nachdem das letzte Modell des Tages, die 18-jährige Theresa Gulij, abgelichtet worden ist, sind alle Bilder für den neuen Kalender im Kasten. Sie sind vielversprechend und machen Lust auf mehr. Doch die Blasmusikkalender-Fans müssen sich noch bis zum 15. Oktober gedulden. Denn dann werden die beiden Kalender um 20 Uhr im Gasthof Walburg in Ruderatshofen offiziell vorgestellt.

Ab diesem Zeitpunkt beginnt auch der Verkauf. Die Produkte können im Internet unter www.blasmusik-shop.de oder im Musikhaus Frei in Marktoberdorf erworben werden. Einen ersten Vorgeschmack kann man jedoch bereits auf der Seite des Blasmusikkalenders auf Facebook erhalten.

von Sabrina Hartmann

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